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Alectorolophus, Euphrasia, Lathraea, Mazus,
Melampy-rum, Pedicularis, Tozzia, Veronica; Klugia; Utricularia.
b. Die obere Zelle bildet das eigentliche Endosperm, die
untere fungiert meistens als Haustorium.
Osyris, Santalum, Thesium; Myzodendron; Viscum;
Balanophora; Anemiopsis, Houttuynia, Saururus;
Nu-phcir, Nymphaea; Ceratoplujllum; Antirrhinum,
Limosella, Linaria; Orobanche sp. (nach Hernard),
Pheli-paea; Plantago.
c. Die untere Zelle bildet das Endosperm, die obere fungiert
in der Regel als Haustorium.
Loranthus; Loasa: Hebenstreitici; Catalpa; Acanthus;
Verbenci.
Anm. Diesem Typus seliliesst sich Lamium am nächsten an.
Hier teilt sich jedoch die obere grosse Zelle noch einmal
der Quere nach. Es entstehen somit zwei kleine basale
Zellen, welche allein das eigentliche Endosperm bilden.
So unbedeutend dieses Material auch sein mag, zeigt es doch
deutlich, dass auch in Hinsicht auf die Erscheinungen, die ich mit
der obigen Übersicht habe illustrieren wollen, eine gewisse
Gesetzmässigkeit herrscht. Nahe verwandte Typen, Gattungen oder
Familien, stimmen in der Regel im Wesentlichen überein, z. B. die
Vertreter der Santcdaceen, Saururaceen, Nymphaeaceen, der typischen
Æicornes-Familien, der Anonaceen, Aristolochiaceen, Campanulaceen.
Ich kann nicht unterlassen, in diesem Zusammenhang auf die
Übereinstimmung auch in diesem Punkte zwischen den Anonaceen und
den Aristolochiaceen hinzuweisen. In den letzten Jahren haben ja
bekanntlich einige Systematiker eine nahe Verwandtschaft zwischen
diesen Familien annehmen wollen. Dagegen kommen grosse
Unterschiede besonders unter den Scrophulariaceen vor. Wie aber Schmid
(124) nachgewiesen hat, kann man auch bei diesen eine bestimmte
Gesetzmässigkeit beobachten. Für die Scrophulariaceen ist das
Vorkommen von Endospermhaustorien sehr charakteristisch. Man kann eine
lückenlose Serie von den sehr primitiven, z. B. den bei Verbascum
vorkommenden, Haustorien, wo terminale Zellen als schwache Haustorien
differenziert werden, zu den schon durch die Orientierung der ersten
Wände prädestinierten Haustorien der meisten Rhinanthoideen aufstellen.
Wir sind jetzt an die Frage nach dem Vorkommen und der
systematischen Bedeutung der Endospermhaustorien gelangt. Wir haben
es hier mit Bildungen zu tun, deren Funktion olfenbar diejenige ist,
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