- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 7. 1913 /
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dosperm gehören, kann man bisweilen in fast reifen Samen die
Zellgren/.en noch sehen. Die völlig entwickeilen Haustorien sind
somit mehrkernig. Ihre Kerne teilen sich auch, wahrscheinlich
amitotisch. Man findet grosse hvpertrophierle Kerne mit kleinen
(bisweilen in erheblicher Menge) zusammen (Fig. 15 f u. Iii).
Allerlei Zwischenformen kommen auch vor. In einigen Fällen habe ich
einen Knäuel von mehr als zehn Kernen aller Grössen gesehen,
welche offenbar durch das Zerfallen eines Riesenkerns entstanden
waren (Fig. 15 g).

Die Embryokugel wird von einem langen Suspensor getragen.
Gleichzeitig mit dem Wachsen des Embryo und des zentralen
Endosperms nimmt der Reichtum an Plasma der Haustorien ab. Va-

Fig. IG. Empetrum nigrum. Mikropylhaustorium eines fast reifen Samens (2}5)-

kuolen beginnen aufzutreten. Gewisse Plasmapartieen werden in
Zellulosebalken umgewandelt (Fig. 16). Diese entwickeln sich am
stärksten im Mikropylhaustorium. Die Kanäle, die die Haustorien
mit dem zentralen Endosperm verbinden, werden früher oder
später von aus dem Plasma differenzierten Pfropfen verschlossen. In
reifen Samen sieht man noch deutliche Reste der Haustorien. Das
chalazale Haustorium ist in höherem Grade als das mikropylare
verdrängt.

Die Endospermzellen werden allmählich von Proteinkörnern und
fettem Ol vollgepfropft. Nur die Zellen, welche dem Embryo am
nächsten liegen, und diejenigen, welche an die Haustorien grenzen,
sind inhaltärmer. Dieselben Nährstoffe kommen auch im Embryo vor.

Uber die übrige Entwicklung der Samenanlage ist nur wenig zu
berichten. Das Endosperm verdrängt allmählich alle ausserhalb
desselben liegenden Gewebe mit Ausnahme der Epidermis, die die

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