Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
359
och fuktiga utom detsamma skulle kunna erhålla större olikhet i
det osmotiska tryckets storlek pä de olika lokalerna. Eller kanske
man skall finna förklaringen i att alfvarjorden trots sin torrhet
dock har förmåga att i tillräcklig mängd och med tillräcklig lätthet
kunna lämna den torftiga vegetationen vatten. Den närmaste
uppgiften för alfvarforskarne är nog en systematisk undersökning af
alfvarjorden och dess fuktighetsförhållanden.
BEOBACHTUNGEN ÜBER DIE AL FVARV EGETATIO N DEK INSEL
ÖLAND, NAMENTLICH ÜBER DEN OSMOTISCHEN DRUCK
DER ALFVARPFLANZEN.
Zusammenfassung.
Die sog. Alfvarvegetation kommt in Schweden in den Landschaften
Västergötland, Gottland und Öland vor. Sie hat ihre grösste
Ausbreitung in der südlichen Hälfte Ölands, wo sie ein Gebiet von 42
Km Länge und höchst 10 Km Breite einnimmt. Die
Alfvarvegetation besteht aus einer nicht völlig geschlossenen, steppenähnlichen
Pflanzendecke, die gewöhnlich nur eine sehr geringe Höhe erreicht.
Die Ursachen für die Entstehung dieses Vegetationstvpus sind
teilweise in klimatischen Verhältnissen (z. B. der relativ geringen
Regenmenge und Luftfeuchtigkeit, der kräftigen Insolation) zu suchen,
aber namentlich in der Beschaffenheit des Bodens. Dieser besteht
aus untersilurischem Kalkstein, der nur von einem sehr dünnen
Erdlager bedeckt ist und sogar hie und da zu Tage tritt.
Eine ausführliche Darstellung in deutscher Sprache über die
Alfvarvegetation und ihre Bedingungen hat A. Y. Grevillius in Engl,
bot. Jahrb. Bd. 23, 1896, veröffentlicht. Im vorliegenden Aufsatz
berichte ich über die Ergebnisse meiner Untersuchungen auf Öland
im Sommer 1912. Sie können in folgenden Punkten
zusammen-gefasst werden.
1) Die Bedingungen der Alfvarvegetation. Die edaphischen
Verhältnisse sind die wichtigsten; die meteorologischen wirken jedoch
kräftig an der Ausbildung des xerophytischen Charakters der Vegetation
mit. Besonders die Insolation macht, dass die Erde bald
austrocknet, und dass die Temperaturdilferenzen im Boden sehr gross werden.
2) Der osmotische Druck der Alfvarpflanzen war im allgemeinen
höher als derjenige der Pflanzen, die unter mehr gewöhnlichen
Verhältnissen leben. Wenn man den Normalwert des osmotischen
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>