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sten von ihnen zu einem anderen Resultate als ZAHN gekommen
bin, ist aus dem folgenden ohne weiteres ersichtlich. Ich zitiere
bei jeder Form in Klammern seine Bestimmungen. Wie man sieht,
haben viele der in Rede stehenden Formen mehrere Namen erhalten.
Einige von den hier besprochenen Sippen sind pflanzengeograph-
isch von grossem Interesse, was ich späler in einem anderen Auf-
satze diskulieren will. Selbsverständlich müssen diese Pflanzen, wenn
man sie zur Beantwortung derarliger Fragen mil Erfolg benutzen
will, sehr genau bestimmt sein.
Ich gestatte mir hier, den geehrten Herren, die diese Studien
freundlichst unterstützt haben, meinen ergebensten Dank auszu-
sprechen: dem Herrn Direktor des Kaiserl. Botan. Gartens in S:t
Petersburg, Sr. Excellenz FIscHER von WALDHEM, der die russischen
Pflanzen zu meiner Verfügung stallte, dem Konservator daselbst
Herrn D:r R. PoHLE, der die meisten der genannten Sippen einge-
sammelt hatte und mir wertvolle Aufschlüsse über ihre Fundorte
etc. gegeben hat, sowie dem Herrn Professor D:r O. JuEL in Upsala,
der mir die für die Bestimmungen erforderlichen Sammlungen des
Bolan. Museums zu Upsala zur Verfügung stellte.
Hieracia alpina genuina. Elfstr.
Um eine Übersicht der unzähligen Formen där Gruppe Alpina
genuina zu erhalten, ist eine weitere Gruppierung derselben unbe-
dingt nötig. Eine solche stösst aber auf grosse Schwierigkeiten.
Ich versuchte sie auf 3 Untergruppen, Linguata, Lanceata und Ad-
nala, zu verteilen und werde in einer später erscheinenden Abhand-
lung auf das Thema genauer zurückkommen. Vorlàufig möchte
ich hier zur Erlàuterung der Sache folgendes Schema mitteilen.
I. Ein grosser, meistens der grössere oder grösste Teil der Blatt-
masse der Pflanze geht von der Spitze des Rbizoms aus; Sten-
gelblätter 0—mehrere; wenn ausgebildete grössere Stengel-
blätter vorhanden, sind sie mit kürzeren oder längeren Stielen
versehen.
A. Die grösste Breite des oder der innersten Wurzelblätter liegt
oberhalb der Mitte der Blattspreite: Linguata.
B. Die grösste Breite des oder der innersten Wurzelblätter liegt
ungefähr an der Mitte der Blattspreite: Lanceata.
II. Ein grosser, oft der grössere Teil der Blattmasse der Pflanze
geht vom Stengel aus; ausgebildete Stengelblätter 2— mehrere,
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