- Project Runeberg -  Influensan i Sverige 1889-1890 / I. Influensan i epidemiologiskt hänseende, af Klas Linroth /
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(1890) [MARC] Author: Klas Linroth, Curt Wallis, Frans Wilhelm Warfvinge
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sucht, und Berichte mit Angabe von Namen und Alter ein¬
gesandt. Von diesen erkrankten 16,383, d. h. 60,89 Meat
ner waren 11,582 mit 60 9/, Erkrankungen, Weiber 15,426
mit resp. 61,1 ?/,. Von Kindern im ersten Lebensjahre er¬
krankten nur: 36,2 2/4, undim Alter vod 1-210 Jahrern 59,5
von Personen im Alter von 11—20 Jahren erkrankten 65,3 fa,
21-40) Jalren61;8/jp-412260- Jahrenve2 ”/, und äber 60
Jahren 47,2 9/,.. Am wenigsten empfänglich waren also kleine
Kinder und alte Leute.
Verschiedene sociale Stellung tubte gar keinen Einfluss
auf die Empfänglichkeit för Influenza.
Stadtbewohner erkrankten in geringerer Anzahl wie Land¬
leute und zwar im Verhältnis von resp. 58,4 9/, und 64,6 9/4.
Dass dies kein Zufall ist, daföär bärgen viele interessante
Beobachtungen der verschiedensten Gegenden des Landes.
Der Grund scheint die Beschäftigung der Landbewohner im
Freien zu sein. Wenn dem so ist, dann versteht sich leicht,
warum Säuglinge und Greise eine relative Immunität ge¬
niessen.
Gute oder schlechte Wohnung scheint ohne Bedeutung
zu sein:
Sclulkinder wurden, sobald die Influenza nach einem
Orte gekommen war, allgemein aber doch gelinde befallen;
durchweg waren sie nur 3 Tage krank. Kinige Ausnahmen
schwerer Erkrankungen kamen jedoch auch vor. Bezäglich
der 16,373 Eleven der Gemeindeschulen Stockholms liegen
summarische Berichte vor; es wurden 60—70 0/, der Kinder
befallen. Das Massenauftreten der Epidemie folgte in den ein¬
zelnen Schulen an verschiedenen Tagen, so dass zwischen
der Erkrankung der Schulkinder in den von einander ent¬
ferntesten Stadtteilen 4—5 Tage verstrichen.
Auch in Militairkasernen trat die Krankheit gewöhnlich
schnell nach derem Erscheinen in einem Orte auf. Ungefähr
32 ?/, der Soldaten erkrankten, welche Verhältnisse Gegen¬
stand der Tabelle 8. 70 sind.
Einwohner der Asyle und Armenhäuser besassen eine
relative Immunität gegen Influenza, besonders aber die älte¬
sten. Im Alten äber 60 Jahre erkrankten nämlich nur 18j89/
Die 8. g. Armenhöfe, wo die Insassen im Freien arbeiten
missen, zeigten eine ungleich grössere Ziffer und zwar 35,2 Of
(NR
Einer ähnlichen Immunität erfreuten sich im Allge¬
meinen die Patienten der Spitäler, besonders aber der Kranken¬
häuser för Geisteskranke, die ausserdem sehr spät, oft mehrere
Wochen nach Beginn der Epidemie in den betreffenden Ort¬

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