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tå EH. Scheka.
und der Grund dieser Vermuthung ist dereh die oben angeföbrten oder
besprockenen Messungen zum Theil schon nachgewiesea.
Um alle Fäden von gleicher Dicle zu bekomrmen, less ich sie na-
tärlich aus demselben Spinnen-Nest aussuchen. Dessenangeachtet iet
avua der Faden I wirklich etwas stärker als die andern; den Messengen
nach ist sein Durchmesser otwa fp, eiver Fadendicke grösser als der
der andern Fäden.
Uber die Variation des Bogenwertbes eines Schraubenganges durch
Einwirkung von verechiedenen Temperaturen konaten natärlich mock
keine Untersachungen vorgenommen werden.
Beobachtungs-Methode. Die Pointierungen auf Mars sind mit dem
Faden-Systeme I. IL so ausgeföbrt, dass die auf beiden Seiten öber-
schiessenden Theile der Planeten-Ncheibe genau gleich gross wurden, so
dass die Einstellungen sich unmittelbar auf den Mittelpunkt bezogen.
Den Vorschriften des Herrn Gilliss gemäss hätte ich eigentlich mit
einem einfachen Faden auf den Rand einstellen sollen; durch die Mit-
theilung von Herrn D:r Winnecke !), in ”Mclanges Matbem. et ÅAstr.,
S:t Petersbourg, Mai 1862”, aber bescbloss ich mich för die von ihm
vorgeschlagene (Seite 403) Einstellungsart.
Da ich also eine andere Einstellnngs-Methode angewandt babe, so
kann mit scheinbarem Recht die Bemerkung iberhaupt gegen meine
Beobachtungen gemacht werden, dass sie, in Folge dieses Umstandes,
mit den gewöhnlichen (Einstellungen auf den Rand) nicht vollkommen
vergleichbar sind.
Dabei erlaube ich mir aber zu bemerken, dass die von dieser Un-
gleichförmigkeit resultirenden Fehler, mit denen bei Rand-Einstellungen
zu beförchtenden verglichen, als sehr klein geachtet werden mössen.
Unabgesehen davon, dass das Pointieren mit 2 Fäden auf das
Ceaotrum im Allgemeinen eine viel grössere Schärfe als eine Randbeo-
bachtung haben muss, so gilt meine Behauptung besonders mit Hin-
sicht zu deo ungäönstigen atmosphärischen Verhältnissen, in welchen
die Beobactungen ausgefährt wurden. Nur selten war der Rand so
rein, dass er eine befriedigende FEinstellung erlaubte; das Pointieren
mit 2 Fäden schien mir dagegen in den meisten Fällen wenigstens mög-
lick, wo ich eine Randbeobachtung gar nicht hätte vornebmen können.
!) Ich benutze diese Gelegenheit, um Herrn D:r Winnecke meinen Dansk,
fir die gefällige Mittheilung seines interessanten Beobachtungsplans fir diese
Mars-Opposition, auszudräcken. Da die Upsala-Sternwarte keinen Höhen-
kreis Vbesitz$, konnte ich an diesen Beobachtungen leider nicht Theil nehmen.
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