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2 H. Schultz
nen. Eine vollständige Beobachtung umfasst mehrere Reihen einzelner
Bestimmungen, und die beiden Arten der Coordinat-Differenzen sind
immer jede fär sich, in verschiedenen Durchgängen beobachtet. Nach
der Regel fängt die Beobachtung mit Bestimmung von Rectascensionsun-
terschieden an; dann folgt eine Reihe von Declinationsunterschieden, und
nachher wieder eine der erstgenannten Art; so dass gewöhnlich die bei-
den Mittel der Zeiten der einzelnen Bestimmungen beider Arten vom
Mittel der Zeiten aller Bestimmungen nicht viel abweichen. Alle diese
Bedingungen fär die Anordpung einer Beobachtung sind aber fast nie
strenge erföllt, und Ausnahmen von dem allgemeinen Schema kommen
mehrmals vor. Ich glaube jedoch sicher annehmen zu können, dass
die reducirten Beobachtungen durch solche Irregularitäten nichts Merk-
bares in Genauigkeit verloren haben.
Die angesetzten mittleren Fehler eines Beobachtungsmoments geben
eine Ubersicht der inneren Ubereinstimmung einer Beobachtung. Aus
den 38 Beobachtungs-Abenden folgt zuerst im Mittel fär die Declina-
tions-Unterschiede
der mittlere Fehler einer Mess. = 0"55 + 0” 002
(Gew. = 251 Messungen)
oder nahe dieselbe wie die vorher aus den Mars-Beobachtungen gefun-
dene Zahl.
Bei den Beobachtungen der Zeitunterschiede kommen zweierlei Ar-
ten von mittleren Fehlern eines Rectascensionsunterschiedes vor. So
oft dieser Unterschied grösser war, wurden die Durchgänge an zwei
Parallel-Fäden beobachtet, und das Mittel aus beiden Momenten als
Beobachtung fär das Mittel der Zeiten angenommen. Bei solchen Ge-
legenheiten bezieht sich also der fragliche mittlere Fehler auf diese
Mittel. Da aber der Fadenabstand nur etwa 4’5 im Eqvator ist, so
kann ganz sicher einer solchen doppelten Beobachtung nicht doppeltes
Gewicht beigelegt werden; etwas sicherer als eine einfache muss sie
doch sein, und jedenfalls dient der zweite Durchgang als eine gute
Controle. Die Zahl der Beobachtungen ist öbrigens zu klein, um einen
mittleren Werth för das Verhältniss der Gewichte aus dem der mitt-
leren Febler ableiten zu können. FEinfache Durchgänge kommen hier
nur an sieben Abenden vor, und diese geben den mittleren Fehler ei-
nes einfachen Durchganges
= 0"111 + 0" 006; Gew. = 144 Dge!).
!) Mit Durchgang meine ich hier den resultirenden Zeitunterschied.
Alle Fehler-Zahlen sind in Theilen des grössten Kreises ausgedrickt, und
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