- Project Runeberg -  Upsala Universitets Årsskrift / 1863 /
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Asteroiden-Beobachtubgen 1862. 5

In meinem Journale sind, ausser den im Folgenden angegebenen,
noch einige Beobachtungen vorhanden — einige unvollständige und ei-
nige sehr unsichere (von Amphitrite, Ausonia und Leukothea) —,
welche ich nicht nöthig finde hier mitzutheilen.

Auf vergebliches Suchen einiger der Asteroiden — hauptsächlich
Polyhymnia, Atalante, Nysa und (> — gieng auch etwas Zeit verloren.

Von den Mess-Apparaten. Während des Frihlings wurde bei den
Beobachtungen fast immer das Steinheilsche Ocular AC $” und während
der Herbstmonate AC$" angewandt.

Die Stellung der Stunden-Fäden gegen die Parallel-Fäden wurde
mittelst Durchgänge und Ablesungen auf dem Positionskreis gepräft,
und nahe richtig befunden.

Vom Micrometer ist äbrigens schon vorher bei den Mars-Beobach-
tungen das Nothwendigste angefihrt. In jenem Berichte fehlt doch
etwas sehr Wichtiges, indem aus Vergessenheit Nichts von der perio-
dischen Ungleichheit eines Schraubenganges da gesagt wurde. Ich hoffe
bald auf diese Untersuchungen zuräckzukommen; hier genäögt es ange-
geben zu haben, dass vorläufige Untersuchungen diese Ungleichheit als
sehr klein — nicht grösser als etwa 2 Tausendtheile der Höhe eines
Schraubenganges — annehmen lassen.

Endlich ist bei dieser Gelegenheit auch von folgenden Verhältnis-
sen zu sprechen. Da das Instrument ohne Frictions-Gewichte schwer
in den Lagern anliegt, so glaubte ich mit Sicherheit, dass keine Bewe-
gungen um die Stunden-Axe während der Zeit-Beobachtungen zu be-
förchten wären; da ich aber doch bald fand, dass solche bisweilen vor-:
kamen, so liess ich ein kleines Gewicht anfertigen, welches mittelst ’
eines Armes an der Stunden-Axe angebracht wurde. Dieser Arm selbst
kann natäörlich um diese Axe gedreht werden, und mittelst einer Druck-
schraube in jedem beliebigen Stundenwinkel befestigt werden, so dass
ich dadurch ein Mittel habe, der Stundenaxe (bei allen Lagen des
Fernrohrs) ein Drehmoment in der Richtung der täglichen Bewegung zu
geben. Ausserdem wird vor dem Anfang jeder Durchgangsbeobachtung
immer mit der Hand in dieselbe Richtung leise ar das Fernrohr ge-
drauckt. Bei diesen Vorsichtsmassregeln’ habe ich weiter keine Spur der
fraglichen Bewegung entdecken können.

Die Beobachtungsuhr, der Stern-Zeit-Chronometer Kessels 1329,
wurde stets gleich vor und nach den Beobachtungen mit der Normalubhr
der Sternwarte verglichen. Der Chronometer hatte während der Fröh-
lingsmonate einen retardirenden Gang (mittl. tägl. = 4y). Vom Fe-
bruar bis Mitte März war 4y ziemlich constant = + 3"5; von der letzten
Woche im März bis zum Ende der ersten im April 4y = 59", und

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