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WiLLEY (1897) beschreibt während seiner Forschungsreise nach
Neu-Britannien und Neu-Kaledonien zwei Planocera,-Arten. Die eine
derselben ist wieder von Jacubowa (1906), die das Material Willey’s
anatomisch untersucht hat, unter dem WiLLEY’schen Namen Planocera
discoides anatomisch geschildert. Indessen lag auch die andere ArtWiLLEY’s,
Planocera discus, Jacubowa vor. Sie beschreibt nämlich eine neue Art,
Paraplanocera laidlawi, die identisch mit Planocera discus ist. JacuBOWA
(1906, p. 115) entnimmt nämlich betreffs ihrer P. laidlawi aus “Willey’s
Beschreibung des lebenden Tieres“ so ausführliche Notizen, die Willey
betreffs Planocera discus in seiner Arbeit (1897, p. 155 156) mitgeteilt
hat, dass es nicht dem geringsten Zweifel unterworfen ist, dass sie sich
sogar auf dasselbe Individuum beziehen. P. laidlawi muss also als
Synonym zu Paraplanocera discus (Willey) gestellt werden.
Anhang zu Fam. Planoceridæ.
Gen. Ecliinoplana Haswell 1907.
Literatur: Haswell 1907 b, p. 475.
Diagnose: Schematommaten mit nach vorn verbreitertem Körper.
Tentakeln und Tentakelaugen fehlen. Zwei Gehirnhofaugengruppen. Echte
Samenblase. Körnerdrüse sehr lang und eingeschaltet. Ausserst stark
muskulöser Cirrus mit Stacheln. Cirrusbeutel fehlt. Antrum masculimum?
Vagina bulbosa. LAuesche Blase fehlt. Vordere Uteruskommunikation?
Eine Art (E. celerrima Haswell).
Südostaustralien.
“ Ecliinoplana is apparently more nearly allied to Leptoplana than
to any described genus“, sagt Haswell (1907 b, p. 477). Ich habe hier
die Gattung provisorisch als Anhang zur Familie Planoceridæ gestellt.
Haswell sagt nämlich, dass “no enclosing sheath or sac“ (= Cirrusbeutel)
um den männlichen Apparat vorhanden ist. Wir wissen noch nicht
ob eine Kommunikation der Uteri vor dem Pharynx wirklich fehlt. Ich
bin überzeugt, dass nach einer erneuerten Untersuchung dieser Gattung
ihre Verwandtschaft mit den Planoceriden und ihr Platz unter diesen
festgestellt werden wird. Mit Petagoplana und Slyloplanocera zeigt sie
Übereinstimmungen im Besitz einer eingeschalteten Körnerdrüsenblase, eines (mit
Stacheln) bewaffneten Cirrus und einer Vagina bulbosa. Die
Körnerdrüsenblase scheint von noch einfacherem Typus als bei Pelagoplana zu
sein, indem ihr Lumen völlig einheitlich ist. In der Abwesenheit von
Tentakeln und Tentakelaugen stimmt sie mit der Gattung Disparoplana
überein.
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