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Betrachtet man nun die Tabelle für Probe 170, so scheint es anfangs
schwer, sichere Schlussfolgerungen zu ziehen in bezug darauf, mit
welchen Generationen und welchen Bruten man es zu tun hat. Dies gilt
auch von der Tabelle für Probe 30. In diesem letzteren Fall kann man
jedoch sicher wissen, dass nur aus den überwinternden Dauereiern
hervorgegangene $ vorhanden sind. Diese $ wechseln recht beträchtlich
an Grösse. So ist z. B. T = 201—235. Von grösserem Interesse ist
jedoch, dass die Länge der Spina so sehr schwankt: S = 27—59. Wenn
man dies mit den übrigen Charakteren, Schalenfarbe, Kopfform, Grösse
A + B
von —y u. s. w., zusammenhält, findet man, dass die Spina bei den
jüngsten am längsten ist.
Berücksichtigt man nun ferner, dass am 15/7 nur eine geringe
Anzahl Individuen im Teich III vorhanden waren, dass die Spina bei einigen
derselben kurz, bei anderen, später geborenen, lang ist, dass ferner die
Entwicklung der ersten Generation aus den Dauereiern noch fortdauert,
so muss man binnen einiger Zeit eine vollständige erste Generation
erwarten, welche zum grössten Teil aus spät geborenen Ç mit langer
Spina besteht, in welcher aber auch eine kleinere Anzahl älterer Ç mit
kurzer Spina vorhanden ist.
Untersucht man weiter die Daphnien in der Probe 30, so bemerkt
man, dass die jüngsten, mit langer Spina, auch die grössten sind. Dass
dies wirklich der Fall ist, kann man mit Hilfe der vorhin angeführten
Charaktere mit vollständiger Gewissheit nachweisen. Dass aber die
Spina von der Grösse des Individuums, T, völlig unabhängig ist, dürfte
hinreichend klar aus den Verhältnissen im See I hervorgehen und wird
weiter unten durch zahlreiche Beispiele bestätigt werden.
Man kann also die Entwicklung der ersten Generation im Teich
III wie folgt zusammenfassen.
Aus den überwinterten Dauereiern ist früh im Sommer eine
geringe Anzahl Daphnien entwickelt worden, welche auf Grund der
niedrigen Temperatur des Wassers eine kurze Spina erhalten haben und,
wahrscheinlich infolge schlechter Nahrungsverhältnisse ziemlich klein
geblieben sind. Erst später, als die Temperatur höher gestiegen ist, ist
die Entwicklung lebhafter geworden. Die dann geborenen Daphnien,
welche zahlreicher sind als die ersten, haben eine beträchtlich längere
Spina erhalten und sind grösser geworden.
Untersucht man jetzt Probe 170, so findet man diese erste
Generation in einer späteren Entwicklungsperiode wieder. Die Ausbildung der
Subitaneier ist beendigt, und alle $ tragen Ephippien oder haben solche
getragen. Nach der Tabelle sind 5 von diesen $ grösser, T = 260—279,
und haben eine lange Spina, S = 41— 58. Ein Individuum ist kleiner,
T = 238, und hat eine kurze Spina, S = 19. Es dürfte nicht verfrüht sein,
Zool. Bidrag, Uppsala. Bd. 6.
1813 16
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