- Project Runeberg -  Nordisk tidskrift för bok- och biblioteksväsen / Årgång XXI. 1934 /
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(1914-1935)
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Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - Max Joseph Husung: Vom mittelalterlichen Bucheinband in Lübeck

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VOM MITTELALTERLICHEN
BUCHEINBAND IN LÜBECK

Von

MAX JOSEPH HUSUNG, Helmstedt

DIE VERBUNDENHEIT der nordischen Länder mit dem deutschen
Festlande ist, auch was das gedruckte mittelalterliche Buch angeht,
unbestritten. Man vergleiche z. B. nur einmal die reiche
Literatur, die der IV. Teil des von der Wiegendruck-Gesellschaft (Berlin 1930)
herausgegebenen Werkes »Der Buchdruck des 15. Jahrhunderts» hierüber
auf den Seiten 85—92 verzeichnet. Was aber wohl weniger bekannt sein
dürfte ist der Umstand, dass man vom deutschen Festlande aus auch
gebundene Bücher in grossem Masse nach dem Norden ausgeführt hat.

Mit sicherem Gefühl für diese Dinge hat nämlich der um die Aufhellung
der kulturellen Beziehungen zwischen Skandinavien und Deutschland
hochverdiente Herausgeber dieser Zeitschrift, Isak Collijn, schon im Jahre 19081
die Behauptung aufgestellt: »Ganze Lager von Büchern scheinen
ungebunden nach Lübeck eingeführt worden zu sein, besonders von Mainz und
Rostock her, um dann gebunden wieder ausgeführt zu werden,
hauptsächlich nach den skandinavischen Ländern und den Ostseeprovinzen.» Adolf
Schmidt, Darmstadt, aber forderte dann in dieser Zeitschrift, Jahrg. 12 (1925),
S. 93 ff. »eine zusammenhängende Untersuchung des Bucheinbands in Lübeck»,
die »nicht nur für die Geschichte des deutschen Bucheinbands von Wert
wäre», sondern die »auch neues Licht auf den nach Collijns Aufsatz
’Franciskanernas bibliotek på Gråmunkeholmen i Stockholm’2 durch die
Lübecker Einbände stark beeinflussten nordischen Bucheinband werfen würde».

1 Lübecker Frühdrucke in der Stadtbibliothek zu Lübeck; in: Zeitschrift des Vereins
für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde, Bd 9 (1908), S. 286.

2 In: Nord, tidskr. f. bok- o. bibi-väsen, 4 (1917), S. 122.

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