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(1913) [MARC] Author: Joseph Guinchard
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - VII. Industrie, Handwerk und Hausgewerbe. Einl. von Alf. Larson - 8. Waren aus Stein, Ton, Kohle und Torf - Holzkohle. Von Alf. Larson - Gas und Azetylen. Von Alf. Larson

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44(3

vii.

industrie. handwerk und hausgewelibe.

Holzkohle.

In die vorliegende Gruppe wird nunmehr auch die Herstellung der Holzkohle
aufgenommen, die sich im Jahre 1911 auf nicht weniger als 24 735 905
Hektoliter mit einem veranschlagten Werte von 13 671 000 Kronen belief. Die
Gesamtzahl der Köhlereien wurde auf 429 und die Zahl der in ihnen
beschäftigten Arbeiter auf 6 876 angegeben. Die grösste Menge im Werte von über
3*0 Millionen Kronen wurde im Län Kopparberg hergestellt; danach kamen die
Läne Gävleborg, Västernorrland und Örebro, mit 2’4, 1’9 und 1*9 Millionen
Kronen. Indessen ist die Gesamtmenge der im Reiche hergestellten Holzkohle
weit grösser als die angegebene. Dies kommt daher, dass man in den
Eisenhütten eine Menge Holzkohle verwendet, die von solchen Köhlereien bezogen
wird, welche nicht zur meldepflichtigen Industrie zu zählen sind. So wurden
1911 allein in den Eisenhütten des Reiches verbraucht:

Im ganzen verbrauchten somit die Eisenhütten 40 541 332 hl Holzkohle im
Werte von 26 588 864 Kronen, d. h. fast das Doppelte der oben angegebenen
Zahlen. Als Durchschnittspreis der Holzkohle für die Eisenindustrie ergibt
sich 66 öre das .Hektoliter gegen 55 öre oben.

Auch die zuletzt angegebenen Zahlen für die Holzkohleerzeugung sind zu
klein, denn in andern Industrien wird sie gleichfalls in nicht geringen Mengen
verwendet.

Als Beleuchtungsmittel wurde das Gas 1846 in Gotenburg eingeführt,
1852 in Norrköping und 1853 in Stockholm. 1911 gab es in Schweden 29
Gasanstalten mit 1 606 Arbeitern und einer Produktion von 75 000 000 cbm
Gas (wovon nicht weniger als 50 % auf die Stockholmer Gasanstalt
entfallen) und 11 405 Tonnen Steinkohlenteer. — Der Gasverbrauch in
Stockholm betrug für die Jahrfünfte 1856—1910 durchschnittlich 13-1 bzw.
19-7, 20-1, 23-9, 30-4, 35-2. 44-9, 56-1, 76, 92 und 107 cbm; 1911 stieg er auf
110 und 1912 auf 117 cbm jährlich pro Einwohner.

Im allgemeinen sind wohl die Gasanstalten von Privatgesellschaften
angelegt worden mit dem Recht für die Städte, sie nach einer gewissen
Anzahl Jahre für eigene Rechnung zu übernehmen. In den grösseren
Städten bilden diese Gasanstalten gegenwärtig erhebliche Einnahmeqellen
(allein die Stockholmer Gasanstalt brachte 1911 nach Abzug der Zinsen und
Abschreibungen 1 233 000 Kr ein). Ausser zur Beleuchtung und zu
Kochzwecken wird das Leuchtgas recht häufig als Triebkraft für
Gasmotoren verwendet. Bei geringerem Kraftbedarf, wie 1—10 Pferdekräften,
sind diese Motoren besonders bequem und leicht zu bedienen.

Wie schon oben angedeutet, benutzt man jetzt recht häufig Gas als
Feuerungs-material im Haushalt (allein in Stockholm sind etwa 60 000 Gaskochapparate
in Benutzung), und auch für gewerbliche Zwecke, wo man gleichmässige und
leicht regulierbare Wärme braucht, wendet man zuweilen sogenanntes Genera-

Holzkohle aus Holzkohle aus
Baumresten Bretterabfällen

Durch Meilerköhlerei hergestellt .... hl 27 778 581 9 170 805

Durch Ofenköhlerei hergestellt .... » 2 420 631 631315

Wert................Kr 19 919 931 6 668 933

Gas und Azetylen.

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