Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - 14. In das öde Tibet
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Vierzehntes Kapitel.
“in das öde Tibet.
Das Warten dauerte meinem unruhigen Blute schließlich zu
fange, und am 30. Juni gab ich Befehl, daß die Karawane am jelben
Abend gerüftet auf unserem Hofe ftehen solle. Kaum waren Die
Kamele aus ihrem Verstecke heraußgeführt, jo wurden fie auch schon
von den abjcheulichen Bremjen -umjchwärmt. Zu jedem fertig belade-
nen Kamele wurden vier Männer geftellt, die nad) Möglichfeit die
Insekten mit Schilfbüscheln zu verscheuchen juchten. Die füniglichen
Tiere betrugen fich jedoch würdevoll und zeigten ihre gewöhnliche er-
habene, jchweigende Geduld.
Als die Karawane fortgezogen und der Glodenflang wieder ein-
mal verhallt war, blieb mir noch eine harte, jchwere Pflicht zu er⸗
füllen, e3 galt, Sirfin und Tschernoff Lebewohl zu jagen. Ich dankte
ihnen gerührt für ihre Dienfte, drückte ihnen die Hand und jah jie
ihre Rappen befteigen und in einer Staubwolfe auf dem Wege nad)
Tiharhlif und Kaschgar verschwinden.
Jetzt war ich in Abdall ganz allein; alle meine Leute waren wie
Spreu vor dem Winde verweht, aber ich würde fie mir nad) umd nach
wieder zufammenjammeln. E3 war jchon Nacht, als ich mit zwei
Auderern in einem bequemen jchlanfen Kahne Pla nahm und Das
(este Stüd des Tarim Hinabjaufte. Der Mond ging gerade unter,
aber die Luft war Far, und die Sterne leuchteten wie Fadeln über
den wandernden Seen, auf die wir bald Hinausglitten und wo ein
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