Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - 18. Wasser! Wasser!
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Achtzebntes Kapitel.
Walfer! Waffer!
So dezimiert, begannen wir am 27. Januar 1901 unsre Wüsten—
wanderung. Während der ersten Tage war das Terrain günftig,
Steppenland und kleine, Teicht zu erflimmende Berge; Wasser fehlte
ganz, aber ein paar Kamele waren mit Eis in Säden beladen. Nach
Überfchreitung einer legten Schwelle-haben wir den alten, wohlbefannten
Anblick vor uns, das Sandmeerf
ein wahrhaftes Meer von folofjalen
Dünen. Ich ging, wie gewöhnlich, vornus, teils um nicht in dem ewigen
Winde zu erfrieren, teils un als Lotse die bequemjten Übergänge für
die Meinigen ausfindig zu machen. Das Lager wurde an einer ver-
hältnismäßig ebenen Stelle mitten im Sande aufgejchlagen, — abjolut
nicht® weiter al3 Sand umgab ung auf allen Seiten. Einige Tage
ipäter ftießen wir jedoch auf eine Daje mit Schilf und Tamarisken.
Am 9. Februar gruben wir am Nordrande der Wüste einen
Brunnen, der jalzhaltiges Wafler gab. Als wir ihn am Tage darauf
verließen, hatten wir noch für 10 Tage Eis, was für Menjchen umd
Pferde, aber nicht für die Kamele hinreichte. ES handelte jich jebt
darum, nordwärts durch gebirgige Steinwüften zu ziehen, wo wir
wenig Ausficht hatten, Wasser zu finden; ich jah daher ein, daß uns
eine gewagte Reise bevoritand.
Einftweilen marjchierten wir drauf los durch ganz unglaublic)
unfruchtbare, wüste Gegenden, die nur jelten etwas anderes als eine
Kamelipur befebte. Es war mir ein Genuß, dieses Land, in das noch)
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