Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - 25. Wir treffen Nomaden
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Sünfundzwanzigftes Kapitel.
Wir treffen Nomaden.
Nachdem wir rdek Lebewohl gejagt Hatten, ritten wir 40 Kilo-
meter nach Südojten. Rechts von unjerem Wege war eine kleine hügelige
Paßschwelle ganz jchwarz von Hunderten von Yaken. Da fie feine Miene
zum Fliehen machten, hielten wir_fie für zahm und erwarteten jeden
Augenblid, ihre Hirten zu erbliden.. Doch wie wir näher famen, zogen
die Tiere fich zurück; e8 waren doch Wildyafe, und vorläufig fonnte es noch
ein paar Tage dauern, ehe wir an das erste Nomadenlager gelangten.
Wir jehnten uns danach, dort würden wir ung bedeutend jicherer fühlen.
Auf offenem Terrain, mit freier Ausficht nad) allen Seiten, guter
Weide, Waller und vielem Yakdung, wurde das Lager aufgejichlageı.
Seht waren Die drei Pilger allein, und ich mußte gefälligjt beim Ab—
laden, Zeltaufjchlagen und Bremnftoffjammeln helfen. Seit 1886, ala
ich zweimal beinahe ganz allein durch Perfien geritten war, hatte ich
derartige grobe Arbeiten nicht verrichten brauchen. Es war mir jedod)
höchft intereffant, einen Einblid in das tägliche Leben der Karawanen—
feute tun zu fünnen. Schagdur jollte jegt der Bornehmfte von uns
fein; mir durfte feine Spur von Ehrerbietung erzeigt werden, im Gegen-
teil, ich jollte wie ein Knecht behandelt werden. Russisch durfte nicht
gejprochen werden, nur Mongolisch jollte Fünftig über unjere Lippen
fommen. Wir jpielten unjere Rollen ausgezeichnet; anfangs wurde es
Schagdur freilich) jauer, mir zu befehlen, Dung zu jammeln, aber nad)
ein paar Tagen ging e3 wie gejchmiert.
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