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geborenen Kinder sind die Summen der in jedem folgenden Glied
gezählten männlichen nid in der Familie geborenen weiblichen
Personen. Die Quote dieser beiden Zahlen für sämtliche hier
behandelte Geschlechter, der verheirateten Frauen (3.232) und der
in den Geschlechtern Geborenen beiderlei Geschlechts (10,946)
macht 3,39. Dies ist somit im großen Durchschnitt die
Fruchtbarkeit in der Ehe gewesen. Zieht man indessen die aus dem
einen oder anderen Anlasse kinderlosen Ehen, insgesamt 708, ab,
so ist die entsprechende Zahl 4,34 lebend geborene Kinder für
jede Ehe.
Ein Vergleich zwischen diesen und anderen in der Litteratur
über diesen Gegenstand vorkommenden Zahlen läßt sich nur mit
Vorsicht aufstellen, denn diese Zahlen betreffen nur abgeschlossene
Ehen, deren Alter durchschnittlich größer war als das, welches
die bestehenden Ehen zu einer gewissen Zeit haben, und ferner
nur lebend geborene Kinder. Doch scheint die gefundene
Fruchtbarkeit nicht eben klein gewesen zu sein. Sieht man von den
kinderlosen Ehen ab, so dürfte man sie ohne Gefahr sogar als
eine ziemlich große bezeichnen können. Alan bedenke nur, da(3
diese Zahl (4,34) ein Durchschnitt sowohl aus kurzen wie aus langen
Ehen ist, von denen außerdem sehr viele Wiederverheiratungen sind.
Oft stößt man auch auf eine Erstaunen erweckende Fruchtbarkeit
mit bis zu 16 und 17 Kindern in derselben Ehe. Betrachtet ma l
demnach nur die Ehen mit Kindern, so erhält man unwillkürlich
die Vorstellung einer gar nicht unbedeutenden Lebenskraft in diesen
Geschlechtern. Und man hegt keinen Augenblick den Verdacht, daß
ein Faktor des Aussterbens der Geschlechter in der geringen
Fruchtbarkeit zu suchen sei. Zieht man sämtliche Ehen mit in Betracht,
so schwächt sich der genannte Eindruck wohl etwas ab, man
bleibt aber doch bei der Ansicht, daß die Geschlechter bei einer
Durchschnittsfruchtbarkeit von 3,39 lebend geborenen Kindern
auf jede Ehe wohl hatten bestehen können. Erst wenn mau
von diesen, die ganze Masse umfassenden Zahlen an eine
Analyse der Fruchtbarkeit in den Gliedern geht, gewinnt die Sache
ein anderes Aussehen. Hierbei müßte zunächst das
Verhältnis in sämtlichen Ehen (fruchtbaren und unfruchtbaren)
angeführt werden; aber es genügt, sie nur in einer
Geschlechtergruppe, z. B. den Viergliedsgeschlechtern, darzustellen.
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