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gar zu gewis, wen alle die millionen zusammen gerechnet
sind, welche die Commission der Reichsadministration
zulegt, und von derselben in währender minorité des Königs
soll verantrauet worden seyn, daraus eine solche Summa
komme,| welche grösser ist, als alle des Reichs mitteil und
inkömste in 20 und mehr Jahren gewesen. Schweden ist
aber kein land, wo Reichthumb seyn kan, und ist ein
un-practicabel Bing anch von den allergluckseeligsten und
Königs Gustavi 1 Zeiten her alzeit gehalten worden schätze
einzusamlen, nun aber viel weniger zu hoffen, nachdem
die Croon in Schulden sitzt, und das Regiment, wje man
nun thut, gefuhret wird. So lange es frieden in Schweden
bleibet, mag sich dieses werck noch so dabçy hin halten,
wo aber die Groon in einen Krieg geräth, wird sich viel
zeigen, wovon harpocratiolus jetz und noch mit den fingern
denmundt zuhält, glaubende! dass dieses wohl eine der
Se-creten Ursachen mit seyn mag, warumb der Ohrten mit
grossen prxcaution getractet wird den Krieg zu verhüten,
welcher dpeh etliche nicht ongerne sehen möchten, und
die Taciti worte beystimmen : ”Sæpe remedium unius tumultus,
alius tumultus.” Der König auch selbst dazu incliniret und junge
Leute, welche umb ihn seyn, meinende, man der nation
erlittene injurien zu revangiren und Dero gloire wieder zu
restabiliren man einen neuen und bessern krieg anfangen
müsse, vornemlich (wie das nicht zu läugnen) eine solche
feine und wohl mundirte milice auch nun in Schweden auf
dem beinen, von welcher man saget vor deme niemals im
Reiche mit äugen gesehen worden.
Nach Teutschland aber wäre wohl meist das absehen,
theils sich daselbst wieder considerabel zu machen, als
wieder in das arbitrium rerum germanicarum, woraus das
Reich ziemlich gesetzet worden (und nun scheint in
Engelland zu seyn) zu kommen; vielleicht auch noch wegen der
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