- Project Runeberg -  Bidrag till Kännedom af Finlands Natur och Folk, utgifna af Finska Vetenskaps-Societeten / Trettionde Häftet /
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Bios die Stammsylbe ist kurz, in welcher der erste
dieser Fälle angetroffen wird; derartige Stammsylben
kommen im jetzigen Schwedisch*) nicht vor, wohl
abelin einigen Mundarten und in der Altsprache. Ebenso
fehlt im Schwedischen der 4te der eben aufgezählten Fälle,
der auch in der Närpesmundart selten ist, jedoch bisweilen
vorkommt**). Dagegen sind die Fälle 2, 3, 5 und 6 für die
Mundart, das heutige Schwedisch und die Altsprache
gemeinsam.

§ 31. Es ist schon erwähnt worden, dass das
Vorkommen alterthümlicher Diphthonglaute in der Mundart den
zweiten wesentlichen Grundzug bildet, wodurch die
Lautverhältnisse der Mundart ein alterthiimlicheres Gepräge
erhalten, als dieses in der jetzigen allgemeinen schwedischen
Sprache und in den meisten schwedischen Dialecten der
Fall ist. Ausser dem, auf der Abwechselung der Vocale
beruhenden Wohllaut, den dieselben der Mundart verleihen,
kommt derselben auch der Vortlieil zu Theil, dass ein
schärferer Unterschied und eine genauere Begrenzung zwischen
Wörtern zu Wege gebracht wird, die im Schwedischen in
Folge der Anwendung blos einfacher Vocale gleich lauten.
Zur Verdeutlichung des Verhältnisses zwischen den Selbst-

*) Hier ist selbstverständlich die Rede von der „ursprünglichen",
nicht von der „veränderten" Quantität. Siehe J. A. A. Bidrag till
svenska språkets qvantitetslüra S. 9 ff.

**) Diese beiden Lautverhältnisse im Nyländischen (die dort
gewöhnlich sind) habe ich in meiner Abhandlung über jene Mundart
S. 44 ff. und 77, 80 und 99 behandelt. Des Vorkommens derselben
in anderen Sprachen erwähnt Leffler : Några ljudfxjsiologiska
undersökningar S. 40 ff. (Uppsala Univ. Årsskrift 1874).

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