- Project Runeberg -  Bidrag till Kännedom af Finlands Natur och Folk, utgifna af Finska Vetenskaps-Societeten / Trettionde Häftet /
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r und d zum supradentalcn d, siehe oben § 37. Im Fall,
wie ein Paar Verfasser über andere Volksmundarten angeben
(Belfrage und Djurklou), ein Unterschied wahrnehmbar
ist zwischen 1, enstanden aus 1, und 1, entstanden aus rd, so
hat dieses auf die Närpesmundart keinen Bezug, wovon ich
mich durch eine Vergleichung der 1-Laute in folgenden
Wörtern überzeugt habe, die ich neben einander aussprechen
Hess: väl schw. val (Wahl) und val schw. varda (werden),
hål schw. hål (Loch) und hål schw. hård (hart), væl schw.
väl (wohl) und væl schw. värd (Wirth); in allen diesen
Wörtern lautet 1 ganz gleich und die vorhergehenden Vocale
werden möglichst breit (offen) ausgesprochen, sowohl wenn
1 das hochschwedische rd ersetzt, als auch wenn es dem l
desselben entspricht.

Anm. Der supradentale 1-Laut kommt in den meisten
nordischen Volksmundarten vor. Soviel bisher bekannt ist,
wird dieser Laut nur in folgenden schwedischen Dialecten
nicht angetroffen, nämlich im Nyländischen, Gottländischen,
Småländischen, Bleking’schen und Skän’schen. Im
Kirchspiel Orsa in Dalarne dürfte er auch nicht vorkommen. In
den schwedischen Kirchspielen Österbottens (ausser in
Gamla Karleby) ist er gebräuchlich und dürfte auch von
der schwedischen Bevölkerung des Gouvernements Åbo
angewandt werden, obgleich Elmgren in seinen kurz gefassten
Notizen über die Pargasmundart dessen nicht erwähnt.
Dagegen glaube ich, dass derselbe im Åländischen nicht
angetroffen wird, da die Bauern aus Åland, mit denen ich in
Helsingfors zusammengetroffen bin, ihn nicht angewandt
haben. In den schwedischen Dialecten Estlands ist er Gang
und Gäbe und hat einen sehr ausgeprägten „dicken" Laut.

§ 43. 1’, palataler ?-Laut (Brückes l3, Sievers T). Iii

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