- Project Runeberg -  Bidrag till Kännedom af Finlands Natur och Folk, utgifna af Finska Vetenskaps-Societeten / Trettionde Häftet /
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Vor anderen Consonanten hat die Mundart dagegen
das anlautende h abgeworfen, ausser in einzelnen Wörtern,
in denen auch das Hochschwedische es gegen k vertauscht
hat, z. B. knapp, kring, wo die Mundart ein gleiches
Verfahren beobachtet hat.

Anm. 1. In der Filialgemeinde Korsnäs, die bis auf
Weiteres noch zur Närpes’schen Pfarre gehört, ist entweder
h vor v zu g (nicht zu k) vertauscht worden, also gv = schw.
und an. hv, oder auch ist hv durch w (Brückes w1, sieh
seine oft angeführte Abhandlung S. 48 f.) ersetzt worden.

Anm. 2. Aspirirte Aussprache von h vor v oder das
Ersetzen desselben durch k oder g kommt in mehreren
anderen nordischen Mundarten vor. In seiner Abhandlung
Uber die Volksmundart im südlichen Theil der
Statthalterschaft Västerbotten erwähnt Unander solcher Wörter, die
mit gv statt hv beginnen, aber Widmark (S. 13) behauptet,
dass w ziemlich regelmässig statt des ursprünglichen Ii v
vorkommt, und vermuthet, dass diese Wörter bei Unander
nordmalingischen Ursprungs seien, da gv eine bekannte
ån-germanländische Lautverbindung ist. Als solche wird sie bei
Sidenbladh § 26 erwähnt; ferner wird sie in Delsbo in
Helsingland angetroffen nach Uppr. S. 4 und auch anderer
Orten in dieser Landschaft nach Säve cit. von Leffler:
Konsonantlj. S. 49. Von den Mundarten in Svealand findet
sich blos für das Dalische eine Angabe über den Uebergang
von Ii in dieser Stellung nämlich in Je, im Kirchspiel Idre
nach Leffler an der angef. Stelle, in g in Västerdalarne
nach Rydqvist Sv. Spr. L. Bd. IV S. 271 und Säve: de st.
vb. S. 16. — In Västergötland wurde zu Hofs Zeiten
anlautendes h vor v aspirirt ausgesprochen und noch jetzt mag
stellweise etwas Aehnliches daselbst vorkommen, nach einer
Angabe, deren Leffler in der angeführten Arbeit S. 52 er-

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