- Project Runeberg -  Bidrag till Kännedom af Finlands Natur och Folk, utgifna af Finska Vetenskaps-Societeten / Trettionde Häftet /
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np. schwed. aschwed. anorweg.

Sambia (gesammelt) samlat samnat sanmat

sämber (schlechter) sämre sæmbri —

timber (Bauholz) timmer timber timbr.

Anm. Wie man aus (ler Mehrzahl dieser Beispiele
ersieht, nähert sich die Mundart, was den obenerwähnten
Brauch betrifft, mehr den Altsprachen als dem jetzigen
Schwedisch. In der schwedischen Schriftsprache des
Mittelalters wurde die Einschiebung von b zwischen m und l
oder r, ohne Rücksicht auf einen nach m folgenden tonlosen
Vocal, bis zum Reformationszeitalter regelmässig beachtet,
worauf ein Schwanken im Gebrauch derselben wahrgenommen
wird und in der Bibelübersetzung vom J. 1541 ist sie
beinahe abgelegt, hört jedoch nicht früher ganz auf, als in
der Entwickelungsperiode der schwedischen Sprache, die mit
Dalin beginnt. Siehe Söderwall §§7, 19, 31 u. 42. Vgl.
Petersen : Bet danske, norske o?/ svenske sprogs historie Bd. II
S. 195. — In der nyländischen Volksmundart kommt mb statt
eines langen »»-Lautes vor und b wird da zwischen m und
folgendes l oder r (Fthl: Nyl. §58) eingeschoben; denselben
Brauch habe ich in anderen schwedischen Kirchspielen
Österbottens wahrgenommen. Im estländischen Schwedisch dürfte
er auch vorkommen, obgleich Russwurm in seinen
Andeutungen über die Lautverhältnisse dieser Mundart desselben
nicht ausdrücklich erwähnt, aber er scheint aus einigen in
seinem Werk angeführten mundartlichen Wörtern hervor-

zugehen, z. B. sambla, wämbeV, rumbl, shl’umbrat. Ebenso
dürfte man ihn auch in der Pargasmundart antreffen, vergl.
das Wort sämbüre bei Elmgren S. 156. Im Gottländischen
hört man oft mb (mmb) statt mm nach Säve: Bern, over
Gotl. S. 246, in der Volksmundart von Södertörn wird es
auch angetroffen nach Upmark § 14, im Uppländischen nach

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