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Botaniska Notiser 194(>, Häfte 2. Lund
Untersuchungen über die Ernährungsphysiologie
der Chlorophyceen.
Mit besonderer Berücksichtigung von Indolylessigsäure,
Ascorbinsäure und Aneurin.
With an english summary.
Von Sven Algéus.
I. Historik.
Vom ernährungsphysiologischen Gesichtspunkt aus können die
Pflanzen in zwei grosse Gruppen eingeteilt werden, nämlich die
autotrophen und die heterotrophen Pflanzen. Erstere zeichnen sich
dadurch aus, dass sie imstande sind, ausschliesslich von anorganischen
Stoffen zu leben. Unvergleichlich am wichtigsten sind in dieser Gruppe
die grünen, d.h. chlorophyllführenden Pflanzen. Mit Hilfe der Energie
des Sonnenlichtes reduzieren sie das Kohlendioxyd der Luft und hauen
mit dieser einzigen Kohlenstoffquelle sämtliche organischen Substanzen
auf. Ihren Bedarf an Mineralnährstoffen decken sie durch Aufnahme
von wasserlöslichen anorganischen Salzen. Die heterotrophen Pflanzen
fordern dagegen Kohlenstoff, zuweilen auch Stickstoff in organisch
gebundener Form. Es kann indessen keine scharfe Grenze zwischen
auto- und heterotrophen Pflanzen gezogen werden. Auch die grünen
Pflanzen können organische stickstofffreie und stickstoffhaltige
Substanzen ausnutzen und mitunter zu rein heterotropher Ernährung
übergehen. Eine interessante Gruppe bilden in dieser Hinsicht die
Chlorophyceen. In anorganischer Nährlösung und bei Vorhandensein
von Kohlendioxyd und Licht führen sie eine autotrophe Lebensweise,
im Dunkeln und bei Gegenwart von geeigneten organischen Stoffen leben
viele von ihnen heterotroph. Wird eine solche Lösung beleuchtet, kommt
es neben der heterotrophen Lebensweise zu Kohlensäureassimilation:
man spricht dann von mixotropher Lebensweise. Unter Mixotrophie
!> Botaniska Notiser 19W.
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