- Project Runeberg -  Botaniska notiser / 1946 /
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(1839-1846)
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Botaniska Notiser 1946, Häfte 3. Lund

Über die zytologischen Verhältnisse in den
Keim-schläuchen von Phycomyces Blakesleeanus und
Rhizopus nigricans.

Von Malte Sjöwall.

Im Herbst des Jahres 1945 gelang es mir, etwa hundert Zygoten
von Phycomyces Blakesleeanus Burgeff auszukeimen, wobei ein
genügend grosses Material für zytologische Studien über die
Kernverhältnisse im Keimschlauch und bei der Ursporenbildung erhalten wurde.
Zur selben Zeil wurden entsprechende Untersuchungen bei Rhizopus
nigricans Ehrenberg ausgeführt.

Die Zygoten von Phycomyces Blakesleeanus wurden von
Kreuzungen auf Pferdemist und die von Rhizopus nigricans von Kreuzungen
auf Malzextraklpeptonagar nach Zycha (1935) isoliert. Bei der
Zygoten-keimung wurden dieselben Methoden wie früher angewandt. Sjöwall
(1945), aber bei der Herstellung der Präparate wurde eine andere
Methode benutzt. Keimende Zygoten verschiedener Entwicklungsstadien
wurden in Carnoys Flüssigkeit fixiert, wonach die Keimschläuche dicht
an der Zygote abgeschnitten und am Objektglas befestigt wurden. Dann
wurden sie nach der FEULGENschen Nuclealreaktion, nach Rochlin
(1933) modifiziert, gefärbt.

Einige mm lange Keimschläuche noch ohne Keimsporangien von
Phycomyces Blakesleeanus enthielten sowohl diploide als haploide
Kerne, von denen wenigstens die ersten sich im Ruhestadium befanden,
Fig. 1 a. Ältere Keimschläuche, an welchen junge
Keimsporangien-anlagen entwickelt waren, enthielten ebenso sowohl diploide als haploide
Kerne. Die diploiden Kerne in der Sporangienanlage befanden sich
beinahe sämtliche im Prophasenstadium, Fig. I b. Ein paar mm weiter
unten im Keimschlauch waren ebenfalls diploide und haploide Kerne.
Von den diploiden Kernen befanden sich nur wenige im
Prophasenstadium, Fig. 1 c. Vor der Ursporenbildung waren sämtliche haploide
Kerne peripher im Keimsporangium gesammelt, und keine waren im

-2 liotaniska Xoliser 19W.

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