- Project Runeberg -  Botaniska notiser / 1947 /
214

(1839-1846)
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FOLKE FAGERLINI)

Zone überzugehen scheint, welch letztere sich weiter in den Griffel
hinauf erstreckt. Die Låge der Plazenta oder der Plazenten kann mit
dieser Vorstellungsweise in Einklang gebracht werden, wenn man sie
als Derivat der Fruchtblatt-»Sohle» (vgl. Goebel 1929) oder als
Derivat der Fruchtblattränder des äusserst kurzen synkarpen Abschnittes
betrachtet. Andererseits ist der Bau des Gynöceums derartig, dass man
die Plazenta gern als Produkt der Blütenachse betrachtet. Fine dritte
Deutung ist möglich: Die Samenanlagen sind ein Axillenderivat der
Karpelle. Für diese Ansicht spridit das Leitbündelsystem in der
zen-tralen Säule, vor allem bei Strombosia. Das Problem der Natur der
Plazenta in diesen Fallen und bei den Angiospermen iiberhaupt
be-handle ich weiter in einer Arbeit tiber die floralen Organe bei Gnetum,
die ich bald botte abschliessen zu kunnen.

2. Die Samenanlagen.

Gleichzeitig mit der Vergrösserung und Vertiefung der
»Gynö-ceumtaschen» bei Olax imbricata erfahren ihre Samenanlagen eine
markante Formveränderung. Du rch kraftiges Wachstum werden sie zu
herabhängenden, umfangreichen Gebilden, die nach aussen hin keine
Oifferenzierung zeigen. Es findet keine Nuzellus-, Integument- und
Mikropylenbildung statt. Nahe an der Spitze der Samenanlage
beobach-tet man subepidermal an der Parlie, die der zentralen Säule zugekehrt
ist, eine auffallend grosse Zelle. Sie zeigt bald Archesporcharakter. Die
Epidermiszellen der Partie, die unmittelbar diejenigen Epidermiszellen
umschliesst, welche die Archesporzelle oder ihr späteres Derivat
be-decken, haben bisweilen, und dann ziemlich spät, die Fähigkeit zu
parietaler Teilung (Abb. 1 d, f). Ich vermute — vgl. unten — dass diese
Teilungen den lelzten Rest eines abgelaufenen
Integumentbildungs-prozesses darstellen.

Bei Anacolosa f rutescens kann man die Archesporzelle schön
beob-achten, wenn die Samenanlage nocli hemitrop ist (Abb. 3 c). Sie ist
von einigen wenigen Epidermiszellen bedeckt, die keine
Teilungsfähig-keit besilzen. Die Epidermiszellen, die diese wiederum umgeben, haben
schön, wenn die Archesporzelle noch jung ist, die Fähigkeit zu
parietaler Teilung. Zur selben Zeit, wo die Spitze der Samenanlage sich
in-folge der Wachstumsverhältnisse senkt und nach innen biegt, fahren
die letztgenannten Zellen, ihr Teilungsderivat und vielleicht auch tiefer
liegende Zellen fort, sich zu teilen. Als Folge hiervon biidet die die
Archesporzelle bedeckende Epidermisschicht den Boden einer trichter-

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