- Project Runeberg -  Botaniska notiser / 1947 /
216

(1839-1846)
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FOLKE FAGERLINI)

Bei allen diesen Familien kann man alle möglichen übergänge von
einem typischen Tenuinuzellus, der sich in die Mikropyle hinein
erstreckt, — dem Phyllis-Typ bei den Rubiaceen bis zu einer mehr
oder weniger unbedeutend gewölbten oder flachen, als
Mikropylen-boden dienenden Epidermisplatte nachweisen, die aus einer grösseren
(Vaillantia-Ty\) bei den Rubiaceen) oder kleineren (Boiwardia- und
Oldenlandia-Typ bei den Rubiaceen) Anzahl von Zellen bestehl.
Offen-bar sind diese Verhältnisse so zu erklären, dass die für die Bildung des
typischen Tenuinuzellus so charakteristische Aufwärtsstreckung des
Archespors, die zur Umwandlung der es bedeckenden Epidermisplatte
in einen mehr oder weniger konvexen Gewebekörper führt, unbedeutend
war oder ganz ausgeblieben ist. Auf dieselbe Weise muss das Fehlen
des Nuzellus bei Strombosia, Anacolosa und anderen Olacaceen bedingt
sein. Offenbar müssen die Samenanlagen von Strombosia und
Anaco-losa trotz Fehlen des Nuzellus — es sei verwiesen auf das Fehlen einer
Deckzelle und somatischer Zellen, die unter der ungeteilten
Epidermisplatte Seite an Seile mit der Archesporzelle liegen — als Derivate von
tenuinuzellaten Samenanlagen angesehen werden. Die Verhältnisse bei
Coula sprechen dafür (vgl. Sleumer 1935), dass man bei den
Olacaceen wie auch bei den vorher erwähnten Familien mit allerhand
Ab-stufungen in der Ausbildung eines »rudimentären» Nuzellus rechnen
muss.

Geht die Nuzellusbildung bei den Olacaceen wahrscheinlich nach
einer abgestuften »Reduktionsskala» vor sich, so stellt die
Integument-bildung sicher eine solche Skala dar. Wie der übergang von
bitegini-schen zu unitegmischen Samenanlagen sich vollzogen hat, liisst sich
unmöglich beurteilen. Wahrscheinlich handelt es sich um ähnliche
Erscheinungen wie die kürzlich von Mauritzon (19361 und mir
(Fager-lind 1945) bei den Aquifoliaceen, Coriariaceen, Salvadoraceen, bzw. den
Icacinaceen nachgewiesenen, d.h. inn eine weniger vollständig
durch-gefühiie »Trennung» der beiden Anlagen oder mit anderen Worten 11111
eine sogenannte »kongenitale Verwachsung». Die Zellteilungen, die in
der undifferenzierten Samenanlage von Ola.r um die
»Nuzellusepider-mis» herum nachgewiesen wurden, zeigen, dass die fertig ausgebildete
Samenanlage von Olax inimer noch ein den Samenanlagen von
Anaco-losa und Strombosia homologës Gewebe enthäll. Mil anderen Worten:
die mangelnde äussere Differenzierung beruht darauf, dass so wenig
Zellteilungen im Zusammenhang mit der Integumentbildung
stattfin-den, dass sie nicht »störend» auf die gleichmässig verlaufende
Ober-fläche der Samenanlage einwirken. Von Interesse in diesem Zusammen-

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