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upp sad - la upp mi - na häs - tar, så sko - la vi ri - da ett
r~yr—rv —k—sn —|-—~h—N—l~—
Ab b d - -i 1 _T- n
W=*=* V J l 0 J -L
styc-ke läng-re fram för att se ef-ter lil-la gull-vän-nena.
In der nordischen Balladendichtung kommt der Refrain
oft als ein schwer zu erklärender und sehr umstrittener Anhang
vor. Einige nehmen an, dass er wie eine eigene Reflexion
des Sängers über den stofflichen Inhalt des Liedes
aufzufassen ist, während andere der Meinung sind, dass er, als Chor
gedacht, von den Zuhörern gesungen wurde. Es scheint, als
wäre diese Ansicht die richtige, und durch die neuesten
Forschungen ist es bewiesen, dass die nordischen Balladen
ursprünglich sogar mit Tanz verbunden waren. Wie die
Beispiele andeuten, lehnen sich diese Balladenmelodien häufig
an die alten Kirchentonarten an. Die Tonalitätsverhältnisse
sind allerdings zu verschiedenartig als dass sie hier näher
charakterisiert werden könnten.
Eine Gattung ortsgeschichtlicher Lieder ist bei uns
besonders von Intresse.
Als Beispiele kann ich zwei Lieder aus den Schären
Ålands nennen. — Es war im Jahre 1732. Ein Seemann
von der ’Schärenbevölkerung hatte auf einem Schiff in der
norwegischen Stadt Bergen Stellung genommen, um nach
Lissabon zu gehen. Das Schiff wurde von Seeräubern
überfallen und die Mannschaft in die Gefangenschaft geführt.
Unser Seemann konnte jedoch bald die Freiheit
wiedergewinnen und kehrte nach seiner Heimat zurück. Hier erzählte er
von seinem Abenteuer in einem längeren Liede, das dort noch
immer gesungen wird.
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