- Project Runeberg -  Den svenska centralregeringens utveckling till kollegial organisation i början af sjuttonde århundradet (1602-1634) /
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(1902) [MARC] [MARC] Author: Nils Edén
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Résumé: Die schwedische Zentralregierung in ihrer Entwicklung zur kollegialen Organisation am Anfang des 17. Jahrhunderts (1602—1634)

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Die schwedische Zentralregierung in ihrer
Entwicklung zur kollegialen Organisation
am Anfang des 17. Jahrhunderts
(1602—1634).
Um die Wende zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert tritt
in der Organisation der schwedischen Staatsregierung eine Krisis
ein. Gustav Wasa hatte zwar eine starke Staatsgewalt geschaffen,
sie aber nicht zu organisieren vermocht, sondern ein persön-
liches Regiment geführt. Erich XIV., sein ältester Sohn, hatte
aus dem Auslande zahlreiche Amtstitel und organisatorische
Prinzipien aufgenommen, die indessen auf dem Papier stehen
geblieben waren, und während der Regierung Johanns III. hatte
der Adel des Reiches, unter Führung des Reichsrats, angefangen,
auf eine Teilung der Staatsgewalt mit dem Königtum Anspruch
zu erheben und wiederholt eine hocharistokratische Beamten-
organisation vorzuschlagen, die zu einer Befestigung der Macht-
stellung des Adels innerhalb der Regierung führen musste. Als
in den neunziger Jahren des 16. Jahrhunderts der Bruch zwischen
dem katholischen Könige Sigismund und dem protestantischen
Herzog Karl eintrat, stellten sich der hohe Adel und der Reichsrat
im allgemeinen auf die Seite des ersteren und wurden dadurch
in dessen Niederlage mitverflochten. Nach errungenem Siege
reorganisierte der Herzog auf dem Reichstage von 1602 die
Reichsregierung, jedoch nicht durch Einführung irgendwelcher
neuen Institutionen, sondern lediglich dadurch, dass er den alten
Reichsrat wiederherstellte und dessen Unterordnung unter die
königliche Gewalt gesetzlich festlegte. In dem »Reichstags-
beschluss» wurden die neuen Reichsräte aufgezählt, die der

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