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424 1542. 9. Nov.
ben zu lobe und ehere eine christliche und rechte ehestiftunge
nach gehabter, notturftiger, freuntlicher underredunge, zu sol
chen heiradtssachen dienstlichen und gehorigk, von beiderseits
wegen zu beschliessen und ufzurichten. Und demnach ire ko
nigliche durchleuchtigkeit uns hirnach benante, Johann Rant
zawen, hofmeister und stadthaltern, Achsel Braden, Wolff Pog
wischen und Knudt Rutten, alle ritter, und Caspar Fuchsen,
secretarien, und seine furstliche gnaden Caspar von Schdnnei
chen, cantzlern, und Volraten Preen baiderseits mit volkomme
nem gewaldt und macht allier kegen Lubeck geschickt und ge
fertigt haben, so bekennen wir itztgemelte irer konniglichen
durchlauchtigkeit und furstlichen gnaden hirzu vorordente re
the, das wir m nahmen und von wegen irer konniglichen durch
leuchtigkeit und furstlichen gnaden nach freuntlicher und not
turftiger gehabter underredunge und handlung zwischen irer
kon. durchl. und f. g. im nahmen der beiligen unzerteilten drei
faltigkait eine christliche ehestiftunge beschlossen und ufgericht
haben, wie hirnach geschrieben volget:
1. Nemblich das hochgedachte herzog Magnus zu Meckeln
burgk etc. und freulein Elisabeten, geborne aus konniglichem
stammen zu Dennemarcken, herzogin zu Schleswig und Hol
stein etc., zur heilligen ehe und gotlichen, christlichen leben
einander haben sollen und wollen, und das hocligemelte kon
nigliche durchleuchtigkeit mit derselben seiner kon. durchl.
schwester funfzehen tausent goltgulden, recht von schlage und
gewichte, vormuge der undergeschriebenen copeyen der schult
vorschreibung zu ehe- und heyratgelde mitgeben, und uf das
ehehche beilager, das in einer stadt im landt zu Holstein soll
gehalten werden, zu bezalen, mit burgen und iren brieffen und
siegeln gewonlicher weise vorschreiben und vorsichern, und
alsdenne ire furstliche gnaden mit stadtlichem und furstlichem
geschmuck, clemoten, kleidern, silbergeschirr und anderm, als
ems konnigs zu Dennemarcken tochter und furstin zu Schles
wig und Holstein etc. wol gezymet und geburet, wol vorsehen,
begiltigen und aussteueren und solchs irer furstlichen gnaden
zustellen und nicht geringer oder weniger sein lassen, denn wie
seiner konniglichen durchl. schwester, der herzogin zu Preus
sen, bejegent.
2. Es ist auch abgeredt und bewilligt, das konigliche
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