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314 1573. 30. Juni. Nr. 19
denborch und Delmenhorst, und herrn Heinrichen, ertzbischof
fen zu Bremen, herzogen zu Sachsen, Engern und Westphallen,
und herrn Otten und herrn Wylhelmen dem jungern, herzogen
zu Braunschweigk und Lunenborch, und dan auch herrn Adol
fen, erben zu Norwegen, herzogen zu Schlessewigk, Holstein,
Stormara und der Dytmerschen, graffen zu Oldenborch und
Delmenhorst, und S. F. G. consorten und Ihrer Kon. W. und F.
G. allerseitz underthanen und verwanten uber alles gleichmes
siges pylliges erbietten auch die angestaldte rechtfertigunge am
kayserlichen cammergericht allerhandt beschwerlicher eigen
gewaltigen tadtlichen handlungen und neuerungen undernomen
haben, und aber hochst- und hochgedachte Kon. W. und F.
G. sollichem unrechtlichen vornemen zuzusehen und nachzu
hengen ungelegen gewessen, alse haben Ihre Kon. W. und F.
G. heut dato uns hierunden benante ihre rethe anhero gen
Buxdehude abgefertiget mit bevellich, aus einhelligem rathe
auf myttele und wege zu gedenken, damit sollich deren von
Hamborch unrechtmessigs tedtliches vornemen gepurlich abge
schaffet und hochst- und hochgedachte Kon. W. und F. G.
bey ihrer und ihrer underthannen wolhergebrachten und erses
senen regalien und kayserlichen belehnungen, ober- und gerech
tigkeit durch unstrefliche und in des heylligen reiches ordnunge
und abschiede erlaubette myttele und wege erhalten, auch die
gemeinen navigation, handtierung und kaufmanschaft der un
derthannen in irem esse und wesen gehandthabet werden
muchte.
1. Und nachdeme wyr nun darauf anhero erschienen sein
und aus allerhandt vorgebrachten clagen, beschwerungen und
berichten so viel befunden, das alles gutliche suchen und erma
nen bey denen von Hamborch gentzlich olme frucht sey, son
dera das sie sich auf ihre vermugen verlassen und ihr tadtlichs
vornemen vor sunderbare privilegien und freyheytten, darvon
sie doch nichtes dargethan und bescheinet, zu halten und durch
solliche zunottigunge sich in einen besitz und gebrauch einzu
dringen gemeinet sein, alse haben wyr uns in nåmen Ihrer Kon.
W. und F. G. nach gepflogener deliberation einer einhelligen
meynung, wellicher gestaldt sollich dero von Hamborch thedt
liches vornemendt gepurlich abzuschaffen sein muchte, ver
glichen und daruber eine nottul verfasset und uns ferner dar
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