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60 Anno T1713.
den; Dennoch aber wird dieser ausgegangen
Sonnenschein dur unsere Sünden tuit solchey
Benebelungen úberzogéen, daß wir in gröster Ge
fahr seyn, in diesemNebel Schiffbruch zu leiden,
sonderlich weil die Beschaffenheit also ist, daß
wir nicht stille halten können. Wir mögen nun
gedencken, wohin wir wollen,so muß unser Faht-
zeug allezeit im Gange und Bewegung feyn. Dit
Zeit ist ihm bestimmet, wir mögen nun fört wol-
len, oder nicht, so schreitet es dennoch alle Augen |
blik näher zum Ziel. Von starckem Ungewittee |
und brausenden Wellen wird es hin und wieder |
geworfssen, selbsten verstehen wir nicht am Nu-
der zu siben, und denrechten Steuermann haben |
wir erzurnet, wo nicht gar vertrieben. Fndesset |
gehen wir unvermer>kt immer fort, und went |
wir nicht die rechte Fahrt treffen, ists mit uns ge |
than. Fm Namen des HErrn wil ih meinen |
Ancker auswerfsen, und meine Hofsnung auf |
den allerhöchsten GOtt befestigen, daßer nah |
aller seiner Barmhersbigkeit, um ZEsu CHristi |
willen, mir die Augen und Hers.eröffne, mic in |
Gnaden annehmeh, und unter dem Schus und
Schatten seiner Flügel in einen erwünschten |
Hafen führe. Meine Hände wil ih mit innerli- |
cen Seufsßzern gen Himmelerheben, daß! meine -
Serle erleuchtet werde durch die AVeißheit, wel-
che von oben her, voller Barmherbigkeit und gu? |
tér Früchte, Syr; LI, 26.27. Jac. 1:1. und daß
ich-meine Thorheit erkenne. Die grösseste Thot/ |
heitunter allen ift diese; dáß rir svroenig SE
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