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Anno 1729. AS
ten. |sben ging ih mit einem Freuden - vollen Herten
au- liber GOttes Güte und väterlichen “Vorsorge wie-
sere der zu denen lieben Kindern, und konte mich nicht
ben ’eithalten, an statt einer andern Materie, gegen sie
une [wnGottes väterlicher Güte und Vorsorge dißmal
ie zeugen, undsie der Freude und Vergnügung, fs
302 meine Seele darob empfand , theilhasstig zu ma-
zas hen, wodurch einige mer>Flich beweget wurden.
ger | Nachdem die Schule geschlossen, so rief ich den Oe-
(<t | conomum zu mir, in der Absicht, demselben die bez
a | sondere Hülffe des HErrn zu erzehlen, und samt ihm
vie | din gütigen Vater dafür zu loben und zu dan>en.
<t | Daich abex 3. meiner Mit-Arbeiter auf dem Hose
yu | antras, so bat ich sie, in eben dieser Absicht, zu mir
dif | auf das Stübgen, alo der Oeconomus auch eine
un | Begebenheit, als ein Zeugniß der Exhörung unsers
ih | Gebets erzehlete, nemlih: Es hätte ihn an diesem
ing | Woge frühe Morgens ein Freund aus dem Schlafe
de, | ewecket, und gemeldet, wie er 12. Rubel brächte, ss
die | fürdie Schule als ein Anlehn bekommen. Ge-
gal | lobet sey der überaus gütige GOtt, den man sich in
[T« | seiner vorigen Blindheit (die noch ißt, wie ich gerne
nd | gestehe, leider! nur noch allzugroß ist) nimmer so
m | hat vorstellen können , als män Jhn nun ersáhret.
ine | Er segne die Wohlthater im Geistlichen reichlich,
ein | Und lasse sie seyn wie’die Weiden an den Wasser-
e | Bâthen! Auch wolle Er sie im Leiblichen seine vâä-
te | terliche Vorsorge sv reichlich, wie Ers ihnen nur im-
ine | mer dienlich befindet, genießen und verspüren lassen.
> | Den x6. ließ mirein Freund, welcher der Grie-
e | ischen Religion zugethan, und dex mir schon eine
eb i ziems
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