Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - I. Das Recht des Kindes, seine Eltern zu wählen
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— ig —
erben, entgegenzutreten, hat seither in dieser Be-
ziehung einen Mitstreiter in dem Deutschen Weis-
mann erhalten, der seinerseits wieder bekämpft
wurde, u, a. von dem englischen Darwinisten Ro-
manes.3)
Galton, der aus einem griechischen Worte
einen Namen für die Wissenschaft von der Ver-
edelung der Rasse geschaffen hat, „eugenics", be-
weist, dass der zivilisierte Mensch, was die Für-
sorge für die Veredelung der Rasse betrifft, jetzt
viel tiefer steht als die Wilden, um nicht von
Sparta zu sprechen, wo es den Schwachen, den zu
Jungen, den zu Alten nicht gestattet war, zu hei-
raten, und wo der nationale Stolz auf eine reine
Rasse, eine kräftige Blüte so gross war, dass die
Einzelnen sich in die Opfer fanden, die dieses Ziel
erheischte. Galton — sowie Darwin, Spencer,
A. R. Wallace u. a. — hebt hervor, dass das Ge-
setz der natürlichen Auslese, das in der übrigen
Natur „the survival of the fittest" gesichert hat,
in der menschlichen Gesellschaft nicht mehr gilt,
wo ökonomische Beweggründe zu unrichtigen
Heiraten führen, die der Reichtum ermöglicht,
während die Armut die richtigen Heiraten hindert,
und wo ausserdem die Entwickelung der Sympathie
als ein die natürliche Auswahl störendes Moment
aufgetreten ist. Die erotische Sympathie wählt
nämlich nach Motiven, die allerdings auf das Glück
des Einzelnen abzielen, aber darum nicht die Ver-
edelung der Rasse verbürgen. Und während
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