- Project Runeberg -  Mindeskrift i anledning af hundredaaret for Japetus Steenstrups fødsel / XXVIII. Über den Bau und die Entwicklung der Seitendrüse der Waldspitzmaus Sodrex Vulgaris L. /
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(1914) Author: Hector Jungersen, Eugen Warming
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Ein Querschnitt durch das Driisenorgan (PI. I, Fig. 9) zeigt, in Ubereinstimmung
! it der Beschreibung Geoffroy Saint-Hilaire’s, seinen Aufbau aus zwei verschieden-
artigen Elementen. Ein innerer 2,5 — 3 mm breiter (und, wie es aus Långsschnitten
hervorgeht, 4 mm langer) Kern ist aus sehr dicht zusammengelagerten und stark ge-
wundenen Kanålchen gebildet; diese sind als Schweissdriiscn leicht zu erkennen und
zeichnen sich, schon bei sehwacher Vergrosserung gesehen, durch ihre stellenweise vor-
kommenden, grossen Erweiterungen aus. Dieser Kern ist nun von einer Lage sehr gros-
ser Talgdriisen umgeben und teilweise iiberdeckt ; diese sind aus den Haarbalgdriisen
hervorgegangen und gehen auch an den Seiten ohne Unterbrechung in dieselben iiber.
Die åussere Grenze des Drusen-
feldes, welches also auf die aus-
wendig sichtbare Erhohung nicht
beschrånkt ist, låsst sich deshalb
nur mit Schwierigkeit feststellen;
gewohnlich scheinen mir indessen
die vergrosserten Talgdriisen einen
1,5 mm breiten Ring um die
Schweissdriisen zu bilden. Dieser
Ring entspricht recht genau der
spårlich behaarten Hautpartie,
welche sowohl an dem Wulst wie
auch in seiner nåchsten Um-
gebung zu sehen ist.

Fig. 2. Drüsenfeld der linken Körperseite eines<berwachsenen Månnchens. 5,<smal5</smal:1.
Fig. 2. Drüsenfeld der linken Körperseite eines
erwachsenen Månnchens. 5,5:1.


Die Seitendriise des ge-
schlechtsreifen Månnchens ist

also, ^\ie es aus einem Vergleich mit der fast bei der zweifachen Vergrosserung ge-
zeichneten Driise eines jungen Weibchens hervorgeht, aus denselben Hauptbestandteilen
wie diese zusammengesetzt ; nur haben hier sowohl die beim Weibchen nicht besonders
entwickelten Talgdrusen, wie auch die Schweissdriisen eine måchtige Grosse erreicht.

Weitere Einzelheiten zeigt der caudale Teil eines Långsschnittes, welcher bei hoherer
Vergrosserung gezeichnet ist (Fig. 3). Von der Epidermis, welche an der oberen Flåche
des Wulstes etwas verdickt ist, senken sich viele Wurzelscheiden ins Corium hinein, wo
sie mit den Talgdrusen in Verbindung treten. Der Raum zwischen den letzteren und
der Hautmuskulatur ist fast ganz von den Durchschnitten der stark gewundenen Schweiss-
drusen erfullt; im Gegensatz zu den jungen Tieren ist nåmlich hier das subkutane Binde-
gewebe zwischen den Driisenrohrchen nur sehr spårlich vorhanden. Aus diesem Grunde,
wie auch wegen der vielen Schlångelungen der Kanåle ist das Bild recht unubersichtlich;
nur seiten gelingt es, Stellen aufzufiriden, wo der Verlauf der Windungen iiber långere

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