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Ein Querschnitt durch das Driisenorgan (PI. I, Fig. 9) zeigt, in Ubereinstimmung
! it der Beschreibung Geoffroy Saint-Hilaire’s, seinen Aufbau aus zwei verschieden-
artigen Elementen. Ein innerer 2,5 — 3 mm breiter (und, wie es aus Långsschnitten
hervorgeht, 4 mm langer) Kern ist aus sehr dicht zusammengelagerten und stark ge-
wundenen Kanålchen gebildet; diese sind als Schweissdriiscn leicht zu erkennen und
zeichnen sich, schon bei sehwacher Vergrosserung gesehen, durch ihre stellenweise vor-
kommenden, grossen Erweiterungen aus. Dieser Kern ist nun von einer Lage sehr gros-
ser Talgdriisen umgeben und teilweise iiberdeckt ; diese sind aus den Haarbalgdriisen
hervorgegangen und gehen auch an den Seiten ohne Unterbrechung in dieselben iiber.
Die åussere Grenze des Drusen-
feldes, welches also auf die aus-
wendig sichtbare Erhohung nicht
beschrånkt ist, låsst sich deshalb
nur mit Schwierigkeit feststellen;
gewohnlich scheinen mir indessen
die vergrosserten Talgdriisen einen
1,5 mm breiten Ring um die
Schweissdriisen zu bilden. Dieser
Ring entspricht recht genau der
spårlich behaarten Hautpartie,
welche sowohl an dem Wulst wie
auch in seiner nåchsten Um-
gebung zu sehen ist.
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| Fig. 2. Drüsenfeld der linken Körperseite eines erwachsenen Månnchens. 5,5:1. |
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