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hinsichtlich ihrer Lichtbrechung und Fårbbarkeit gut liberein; dass sie aber auch aus
denselben hervorgehen, scheinen mir folgende Bilder (PI. II, Fig. 6, 7, 8) zu zeigen. Im
erstgenannten sieht man eine Reihe von Zellen, welche mit grossen und recht langge-
streckten Kuppenbildungen versehen sind und im Protoplasma oberhalb des Kerns das
lichtbrechende Korperchen enthalten. Ausserdem fmdet man aber auch im erweiterten
oberen Teil der Zeilkuppen ein deutlich abgegrenztes, kugelformiges Korperchen, welches
mit den freiliegenden die grosste Ahnlichkeit zeigt. Endlich bemerkt man, was auch
den Gedanken auf eine Zusammengehorigkeit der Kugeln mit den ovalen Korperchen
hinleiten mag, wie sich die Jetzteren mitunter in den Stiel der Zellkuppe bis in die Nåhe
der Sekretkugeln erstrecken konnen (PI. II, Fig. 6 rechts). Einen Zusammenhang zwi-
schen dem ovalen und dem kugelformigen Korperchen zeigt indessen erst die folgende
Abbildung (PI. II, Fig. 7). Jede Zelle tragt hier eine deutliche Zellkuppe, in welche
hinein das ovale Korperchen sich erstreckt ; wahrend dieses aber in der linken Zelle seine
Form nur wenig geåndert hat, zeigt es sich in der rechten Zelle an der Mitte deutlich
eingeengt. Bei vollståndiger Durchschniirung der lichtbrechenden Masse entstehen dann
selbstverståndlich Bilder wie die friiher erwåhnten (PI. II, Fig. 6). Auf welche Weise
die abgeschniirten Kugeln frei werden, geht aus einer weiteren Abbildung (PI. II, Fig. 8)
hervor; hier sind die Zeilkuppen an ihrem Gipfel geborsten, und die Kugeln liegen des-
halb wie in einer offenen Schale, aus welcher sie leicht herausfallen konnen.
In der letzten Figur bemerkt man ausserdem, dass die im urspriinglichen Zellbezirke
liegenden Korperchen jetzt recht klein sind, ja mitunter sogar fehlen konnen. Eine solche
Grossenabnahme ist durch den eben beschriebenen Sekretionsprozess sehr verståndlich ;
sie ist dagegen nicht, was ich ausdriicklich hervorheben mochte, durch eine falsche Deutung
von Schnitten, die durch den åusseren Teil eines Korperchens gefallen sind, veranlasst.
Die Zellen, welche kein lichtbrechendes Korperchen enthalten, zeigen an dessen
Platz in der Zellsubstanz oft eine Andeutung von unregelmåssigen Vakuolen oder Sekret-
kapillaren (PI. II, Fig. 3).
Wie oben erwåhnt, trifft man ganz gewohnlich an der åusseren Grenze der zentralen
Driisenmasse vereinzelte Driisenkanåle, welche in Wurzelscheiden an der Aussenseite
des Hautwulstes oder in dessen nåherer Umgebung ausmiinden. Auch diese sind gut
entwickelt und zeigen oft schone Sekretionsbilder. An einigen Stellen (PI. II, Fig. 13)
sieht man sowohl ruhende Zellen als auch solche, die mit langgestreckten, schmalen
Zeilkuppen versehen sind; an anderen Stellen (PI. II, Fig. 14) sind dagegen die Zeil-
kuppen geborsten und haben ihr Sekret teilweise entleert. In der Zellsubstanz ober-
halb des Kerns ist ein gut entwickeltes System von veråstelten Sekretkapillaren vor-
handen; diese scheinen von einer Fliissigkeit ausgefiillt zu sein, in welcher nur selten
kleinere Korperchen vorhanden sind (PI. II, Fig. 13 rechts); das Sekret im Lumen dieser
Kanåle (PI. II, Fig. 14) enthålt deshalb auch nur wenige kugelformige Korperchen.
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