Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - DAGBOK AF EN INGENIÖR-OFFICER ANTAGLIGEN L. WISOCKI-HOCHMUTH 1700—1708
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
und auf paroil Hess ihm freij uberall passiren; er speiste
auch allezeit beij des Königz taffel.
Der Feltmarchall Steinau hatt sich, selbst ander, uber
ein kleine briicke durch die jesuiterco[n]vent mussen in
der grosten eijll retiriren und sich so salvirt. Hatt also
der König diesen grossen coup gethan, und so zu sagen
noch ohne einige verlust und durch 7 meil continuirliche
march mit ermudeten pferden surprennirte seinem feint,
der auch avantageus sich gesetz hatte, so wan er nur
bloss sich hätte uber die briicke gezogen und solches
hinter sich aufgeworffen, wir ihm inss geringste nichts hätten
thun können; da entgegen ihre cavallerie, ob schon sie
nur auss dreij regementern bestande, doch vor dieses jahr
ruinirt seint; uber des ihnen noch ein gross schrecken
ein-gegacht ist und ein gross consternation.
D. 22. Oing der König nur bloss mit den
drabanten und 4 compagnien vom leibregement und 1 esq[uad]ron
dragoner von Buchwaltschen, so da waren, auf parteij,
den feint zu verfolgen, Hess des wegen alle das andre
cavallerie zuriicke beim Generalmajor Steinbock, der den
nach blieb, die contribution im stätgen auszutreiben,
welche dan so woll die jesuiten allss caniicken, alles in
allen gerechnet doch nicht mehr alss 10,533 treinpf [o: timpf]
zusammen musten (er) erlägen. Der König marchirte immer
fort, und das in ein ziemblich starcken marchs biss x/2 meil
von Ostrolenka, weilien er bekam in ein dorf einen
saxi-schen commissair und einige andre gefangene, welche
be-richteten, dass die iibruge saxen mit einige pohlen hatten
sich rangiert unss zu erwarten, und war des Königz
des-sein wurcklich darauf zu gehn, aber entlich durch viel
ar-beit, dass der Oberster Buchwalt ihm darzu brachte, das
erss entlich nachlies, wie er ihm vorhilte, das er
augen-scheinlich auf solche weise suchte sein hohe person
sel-best in die gröste gefahr zu setzen, und were ess nicht
rathsam dieses zu hazardiren. Worauf er einige meil wie-
M i
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>