Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - BILAGOR TILL J. H. v. KOCHENS DAGBOK.
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
Moursze, so nahe dabey stundt, nach welcher Nachricht
alsobald 450 Tartern aufgesessen und gedachte Partey
ein-holeten, auch so zestreueten dass sie 150 Gefangene
bekommen, ehe die anderen nachkommenden Tartarn ankamen.
Gegen Ostern als sich Biale Czierkiew der Armee
wiedersetzte, weil dass Schloss mitten in der Stadt an den
Rossstrom [?] gelegen nach ausgerissenen Figur in quarrée
fortificiret und mit 200 Russen auch 2 biss 3,000 Cosaken
besetzt gewesen, resolvirte der Cosakische Feltherr Orlik
mit den Sultan Mahomet Geray dass sie die Stadt
ohnge-acht sie unter den Schloss gelegen und von solchen
voll-kömlich commendiret ist, wegnehmen wolten, sonderlich
weil 2 biss 3000 Cosaken von Lande sich in die Stadt
re-teriret und stunden dazumahls so wohl Cosaken, Pohlen
als Tartern unweit der Stadt auf denen Feldern. Der
Cosakische Feldtherr lies umb dass Volck zu bedecken etliche
hundert Wagen mit Sträuh belegen, da die Cosaken 2 biss
3 Stund in den Abendt die Wagen selbst mit sich zogen
und darbey auf der Seiten marchirten, so dass sie darhinter
biss an den Graben bedeckt gehen kundten, wurden solche
von den Feldthern selbst angeführet und überstiegen den
Graben und Waal und trieben die inwendig auf den Waal
an den Pallisaden stehenden Cosaken davon zurück, theils
continuirten dass Feuer zwischen die Pallisaden, theils
heuen die Pallissaden darnieder, dass innerhalb eine Viertel
Stundt als sie an die Pallisaden gekommen, sie in Front
einmarchireten, bey welcher Attaque der Koszu selbst die
Haubtfahne geführet.
Worbey die Pohlen von Woiwoda Kyowski ihnen zu
Hülffe kahmen und den Graben besetzten umb die
Cossa-ken zu souteniren. Die Tartern stiegen über wo sie
kundten und nahmen gefangen alles wass sie in der Stadt
erhielten, verbrandten auch alle nahstehende Häusser.
ln dessen gingen auch die Cosaken, so die Stadt
ge-stürmet, biss unter dass Schloss und verlangten von Felthern
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>