- Project Runeberg -  Kyrkohistorisk Årsskrift / Tionde årgången, 1909 /
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(1900)
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Meddelanden och aktstycken - N. Jacobsson. Några aktstycken från arkivet i Herrnhut till belysande af grefve Zinzendorfs första förbindelser med Sverige och den svenska herrnhutismens uppkomst (forts. och slut från föreg. årg.)

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selbst. H[errn] M[agister] Büzow grüsse ich wieder ganz freundlich.
Was hat denn meine Visite bey [dem] H[errn] Bischoff gefröchtet?
Die beschreibung von pensillphanen bitte mit gelechen Reisen zu
schicken und den Thekessel an einen Kaufman in Ystadt nahmens
Albert von Duhr weil Nitschmann herrich denselben dahin
geschenket hat. Der liebe Nitschmann ist bekanter maassen antistes F. F.
(= Fratrum] Moravorum u[nd] i[e]tzo an der Vestindien nach
Georgien Surinam Thomas u[nd] Sante Crux. Sie können immer
Schwedisch schreiben, wir wollen es schon erklärt bekommen.
Christian Protten ist i[e]tzt eine sehr gute Seele und schwimmet
gantz in die Gnaden flutt. Ich verharre mit inniger liebe des lieben
Murbeck treuer

Zi?izendorff,

H[errn]hut d. 31 Oktober 1735.

3. Mattias Otto Ubechel tili Zinzendorf, dat. Malmö d. 24/t 1735.

Hochgebohrner Herr Graf,

Gnädiger Herr.

Wir haben des Herrn Grafen beide Schreiben eines Inhalts
erhalten und ersehen aus dem leztern, dass der Herr Graf ohne
Zweifel in den Gedanken gestanden als wenn das erstere verloren
gegangen, zu welcher Mutmassung unsre Nachlässigkeit in der
Beantwortung Anlass gegeben. Es ist aber die Schuld unsrer
Versäumnis, bei Br[uder] Muhrbecken, die vielfältige Arbeit, mit welcher er
den ganzen Tag occupirt ist, bei mir aber nichts anders als die
Furcht, Scham und Blödigkeit mich mit den Freunden Iesu in
Corre-spondence einzulassen, da mich mein eigen Herz und Gewissen noch
unter der Zahl der Feinde Iesu setzet. Ich würde auch vielleicht
das erste Schreiben des Herrn Grafen nimmer beantwortet haben,
wenn nicht durch Dero besondere Freundlichkeit in Ueberschickung
des andern, gleichsahm von neuem aufgefordert wäre, meine
Un-würdigkeit mich nicht länger abhalten zu lassen. Ach wehrtester
Herr Graf! Ich weiss nicht ob ich sagen soll, dass Dero geliebte
Gegenwart bei uns noch mehr erwecket oder mehr niedergeschlagen
hat. Ich erkenne die Wahrheit des leichten und kurzen Weges zu
dem Heilande, den der Herr Graf mir angepriesen Ich liebe Sie
und wollte Sie gerne cum applicatione glauben, weil es mir aber
eben so wenig auf diesem als auf jenem Wege angegangen den
Heiland zu finden. Da es mir auf beiden an Beständigkeit und
Glauben fehlet, so ist mein Zustand der allermisserableste, und habe
ich die grösste Ursache zu fürchten, dass das malum auf die letzte
desperatum werden möge.

Es sind dieses wahrhaftig keine Compliments, mein wertester
Herr Graf, sondern ich bin ein Mensch, der auf einer Seite von
kräftigen Rührungen der Gnade, wie auch zuweilen von der aller-

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