Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - I. Undersökningar - Nathan Söderblom, Pater Max Pribilla und die ökumenische Erweckung. Einige Randbemerkungen
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PATER PR1BILLA UND DIE ÖKUMENISCHE ERWECKUNO
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wänder immer Gebrauch war. Jedoch mit einem wichtigen
Unterschied. Bis über die Mitte des vorigen Jahrhunderts haben
die schwedischen Bischöfe ihren Bischofsmantel usw. viel
öfter getragen als ich, wie ich glaube zur Zufriedenheit und
Erbauung der Gemeinde. Wir huldigen ja der evangelischen
Freiheit. Es gehört zum Zuge der Zeit, dass man auch bei den
kirchlichen Zeremonien jetzt mehr Sinn für Schönheit und Würde
hat als in der vorigen Generation. Sogar mein unmittelbarer
Vorgänger in Upsala hat in seiner Gewissenhaftigkeit Mitra und
Bischofsmantel usw. benutzt in Fällen, wo ich es nicht für
nötig gehalten habe sie anzulegen. So hat er z. B. für die
betreffenden Amtshandlungen in den schwedischen Gemeinden in
Paris und London den schweren goldenen Erzbischofsmantel des
Doms zu Upsala, die Mitra usw. mitgenommen. Die
schwedischen Gemeinden im Auslande gehören nämlich zum
Domkapitel in Upsala. Ich habe zu analogen oder anderen, sonst in
der Heimat mit diesem Ornat stattfindenden Amtshandlungen in
Berlin, Stettin, Rotterdam, London, Amerika, der Slovakei jene
Gegenstände nicht mitgenommen.
In einer Note S. 118 gibt mir der Verfasser die Erklärung
für einige mir unverständliche Artikel gegen mich in der
auswärtigen römisch-katholischen Presse. Er schreibt mit dem Sinne
für Redlichkeit und für die Würde der Kirche, der ihn
auszeichnet, das Folgende: »In der Pariser Zeitschrift ’Les Nouvelles
Religieuses’ (August bis Oktober 1927) hat der schwedische
Konvertit Bertil Bodström die Theologie Söderbloms einer sehr
scharfen Kritik unterzogen, die aber rein negativ gehalten ist
und in ihren Behauptungen und Belegen der Nachprüfung sehr
bedürftig scheint. Auch der ähnlich gerichtete Aufsatz in La
Croix’ (Paris 9. August 1927), der in die katholische Presse
Deutschlands überging, scheint wenig glücklich gewesen zu sein.»
(118—119). Die Artikel in Les Nouvelles Religieuses und den
Aufsatz in La Croix habe ich nicht gelesen, wohl aber in einigen
anderen römisch-katholischen Zeitungen unglaubliche
Behauptungen, ich kann wohl sagen Unwahrheiten, die also über Paris von
Stockholm gekommen sind. Dort waren zwischen
Anführungszeichen angebliche Sätze von mir angeführt, die den geraden
Gegensatz zu dem behaupten, was ich immer verfochten habe.
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