Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - I. Undersökningar - Nathan Söderblom, Pater Max Pribilla und die ökumenische Erweckung. Einige Randbemerkungen
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PATER PRI BI [.LA UND DIE ÖKUMENISCHE ERWECKUNG
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renz in allen Einzelheiten befriedigen, unterbreiten wir sie den
Kirchen dennoch in der Erwartung, dass diese sie eingehender
beraten werden, als wir es während der kurzen Dauer unserer
Tagung tun konnten.»
Es ist bedauerlich, dass die von den Lutheranern
vorgeschlagene theologische Kommission nicht zur Besprechung und
Einsetzung gekommen ist. Bei verschiedenen Teilnehmern kann
vielleicht ein gewisser Argwohn gegen, oder wenigstens ein
mangelndes Interesse für gründliche theologische Untersuchungen
angenommen werden. Aber dass die Sache nicht
verwirklicht wurde, beruhte ausschliesslich auf der Anhäufung der
Geschäfte.
Ganz richtig ist, dass die Erklärung der orthodoxen
Delegierten in Lausanne »wohl das wichtigste Ereignis der Lausanner
Konferenz darstellt.» (177). Dass die evangelisch-lutherische
Erklärung, wie Pater Pribilla S. 181 schreibt, »trotz der
verschiedenen Unterschriften . . im Protokoll als Declaration by
the Archbishop of Upsala’ . . . erschien», kommt nach Mitteilung
des Protokollführers einfach daher, dass die Meldung zum Worte
für den Generalsuperintendenten Zoellner, Inspecteur
ecclesi-astique Appia und Dr. Steimle um die Erklärung Deutsch,
Französisch und Englisch vorzutragen auf einer Visitenkarte mit
meinem Namen dem Vorsitz eingereicht wurde. Die Erklärung
war ausser den S. 177 Erwähnten auch von dänischen und
anderen Delegierten unterzeichnet.
Es wird wohl notwendig sein diese vielbesprochene Erklärung
hier anzuführen. Sie lautet: »Unsere Teilnahme an der
Konferenz beweist mehr als Worte, wie tief wir die Trennung der
Kirche beklagen und uns zu dem Wunsch nach der Einheit der
Christen bekennen. Als Evangelisch-Lutherische betrachten wir
es insonderheit als eine heilige Pflicht, in der Not unserer Zeit
unseren Mitmenschen tatkräftige Liebe zu erweisen. Nach
unserem Bekenntnis ist es allerdings für die Einheit der Kirche
nicht notwendig, dass die menschlichen Überlieferungen,
Handlungen und Gebräuche überall gleich sind, aber wohl, dass
Einheit vorhanden ist in der Lehre des Evangeliums und der rechten
Verwaltung der Sakramente.
Die geistige Einheit genau zum Ausdruck zu bringen —
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