Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - I. Undersökningar - Nathan Söderblom, Pater Max Pribilla und die ökumenische Erweckung. Einige Randbemerkungen
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PATER PRI BI [.LA UND DIE ÖKUMENISCHE ERWECKUNG
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die abweichende Meinung von Professor Balanos sonst nicht
hervorgetreten wäre.
Der in der Note 3, S. 183 erwähnte Freiheitsparagraph
»Liberty in regard to interpretations (freedom of interpretation)
about sacramental grace and ministerial order and authority»
wurde nicht, wie der Verfasser meint, von den Orthodoxen von
vornherein als mit der christlichen Tradition unvereinbar,
abgelehnt. Es waren in der siebenten Sektion mehrere Orthodoxe.
Aber nur Professor Balanos hat sich gegen diesen Satz erklärt.
Der dritte Paragraph trägt die Überschrift »Wege zum Ziel»
und lautet in der von der Sektion gegebenen Fassung:
»3. Wege zum Ziel. (Die Art und Weise der gegenseitigen
Annäherung: Ways of approach.) Um die nähere Gemeinschaft
vorzubereiten, muss jede Abteilung der Kirche zuverlässigere
Kenntnis über Glauben und Leben, Gottesdienst und
Kirchenverfassung der anderen Kirchenverbände zu gewinnen suchen.
Die Abweichungen der Kirchen von einander sind in dem
verwickelten geschichtlichen Verlauf begründet und können
bisweilen sich als weniger bedeutend herausstellen als man meinte.
Wenn unsere verschiedenen Konfessionen dazu kommen,
einander besser zu verstehen, werden sie sich der konkurrierenden
Propaganda enthalten, welche die eine Kirche erhöht dadurch,
dass sie die anderen herabsetzt.
Die Einheit der Kirche wird am wirksamsten gefördert
durch beständige wechselseitige Fürbitte der verschiedenen
Kirchen für einander, und solches Gebet ist besonders vonnöten
für alle diejenigen, die von irgend einem Leid getroffen sind.
Wir betonen auch den Wert der Zusammenarbeit in dem
Streben, das Evangelium auszubreiten. Es gibt überreichliche
Beweise dafür, dass die Kirchen, wenn sie zusammen ihren
göttlichen Beruf ausüben, die Liebe Christi zu denen, die ihn nicht
kennen, zu führen, der inneren geistigen Einheit inne werden.
Wenn verschiedene christliche Konfessionen an demselben
Orte vertreten sind, sollen die Ungleichheiten im Bekenntnis,
Gottesdienst und Kirchenbrauch die Einzelnen und die
Gemeinden nicht hindern, zusammenzuarbeiten in gegenseitiger
Achtung, Rücksichtnahme und nach den Forderungen der
christlichen Höflichkeit.
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