- Project Runeberg -  Untersuchungen über den Magnetismus der Erde /
202

(1819) [MARC] Author: Christopher Hansteen Translator: Peter Treschow Hanson
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Erster Theil. Die mechanischen Erscheinungen des Magneten - Seiten ...

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Fiinftes Hauptstiick.
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Directionen iiberall gegen den Punkt vn convergiren. Dadurch dafs man
ahnliche Winkel an den übrigen Punkten vi, v, iv u. s. w. der Magnetaxe
triige, oder, welches einerley ist, dadurch dafs man Linien parallcl mit Lvir,
Hvii, Mvii u. s. w. durcli obige Punkte zoge, konnte man andre krumme
Linien bekommen, in welchen die magnetischen Directionen gegen die Punkte
vi5 v, iv u. s. w. convergirten. Diese Linien, welche eine Art Trajectorien sind,
sieht man in Fig. 22, wo jede Linie mit einer Zahl bezeichnet ist, welch©
ausvveiset, nach welchem Punkte zu in der Magnetaxe die magnetischen Di
rectionen in derselben convergiren.
Zusatz. Die Winkel HvuM, HvnL u. s. w. triigt man mit Hiilfe des
eingetheilten Quadranten DE (Fig. 20) leicht auf. Es ist unnothig die Linien
Hvii, Mvii u. s. w. zu ziehen, nur mufs man ihre Durchschnittspunkte H,
M u. s. w. mit den entsprechenden isogonischen Linien bemerken. Wenn
eines Dreieckes eine Seite einmai in die Direction Mvii gelegt ist, so driickt
sic die magnetische Direction in der ganzen isogonischen Linie fur o> zzr -f- io°
aus; man fuhre sic also parallel mit sich selbst bis zum Punkte vi ir in der
Magnetaxe, und bezeichne den Punkt, wo sic die krumme Linie schneidet,
mit der Zahl vnij fuhre sic ferner parallel mit sich selber zum Pnnkte ix in
der verlångerten Axe, und bezeichne den Punkt, wo sic die krumme Linie
schneidet, mit der Zahl ix, u. s. w. Man theile ehen so die übrigen isogoni
schen Linien ein und verbinde die mit derselben Zahl bezeichneten Punkte
mit krummen Linien 3 so hat man die Linien in Fig. 22.
§. 26. Aufgabe. Die magnetische krumme Linie (curva magnetica)
zu construiren.
ABC (Fig. 23) sey ein linearer Magnet? Cc ein Perpendikel durch seinen
Mittelpunkt Cj acb sey ein unendlich kleiner Magnet, dessen Mittelpunkt G
in den Perpendikel Cc fallt. Sind die Pole A und B gleich stark, so wird der
Magnet acb parallel seyn mit ACB. Man stelle sich vor, dafs der Mittelpurikt
C des Magneten acb ein unendlich kleines Stiick nach der Direction ca vor
riicke, so dafs der Mittelpunkt c nach a kame, so wird der unendlich kleine
Magnet nun nicht langer in einer Xinie in Ruhe seyn wollen, welche parallel
ist mit AB (da der Mittelpunkt c naher am Pole B als am Pole A i6t),. son

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