- Project Runeberg -  Untersuchungen über den Magnetismus der Erde /
352

(1819) [MARC] Author: Christopher Hansteen Translator: Peter Treschow Hanson
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Siebentes Hauptstiick.
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pliische Lage der Tbeiden Convergenzpunkte I und i, werden diese mit der
Sehne Ti verbunden, so wird letztere parallel mit der Magnetaxe oder der mag-i
netischen Sehne BA. Ist der Abstand des Punktes I vom Nordpole der Erde
"j=z a’, und des Punktes i von ihrem Siidpole — b’, der gebgraphische Lån
genunterschied zwischen den Punkten I und i zzr y* und der Bo^en bl zzz ai
~ «’, so wird gefunden, nach Hauptst. 6, §.16, cos 2a’ =z cos a’ . cos bf
— sin al . sin bl . cos y* — cos 6a. Oben ward solchergestalt fiir die stårkere
Axe gefunden alz= Q° 9’, fiir die scliwachere a’ =50 67, also wird fur die
starkere Axe a = {-«’ zn 50 s’, fiir die schwachere a = i° 42’.
§. 6. An jedetn Orte der Erde wird die Magnetnadel von beider Maff
netaxen vereinigten Kraften im Gleichgewichte gehalten; die Abweichung
mufs also eine ganz andere seyn , als sic gewesen sejn wtirde, falls die Erde
blos Eine Magnetaxe gehabt hatte. Die aus den beobachteten Abweichungeri
berechneten Convergenzpunkte miissen also verschieden seyn von den Punkten
I und i (Fig. 54) im vorigen §. Man hat. die Lage der Convergenzpunkte
aus Winkel ELN — <© (Fig 51), stått aus Winkel DLN = D bestimmt; der
Unterschied zwischen diesen Winkeln ist DLE zz= o. Um nun den gehorio-en
Werth des Winkels DLN zu finden, berechne man fiir einen Ort auf der Erde
in der Nåhe eines der Magnetpole, wo die beobachtete Abweichung ist nz £),
nach den in §. 2 angefiihrten fehlerhaften Elementen die Winkel D, D’, I
und /’, wie auch nach Hauptst. 6, § 24, den Winkel o; aber DLNzz ELN
-f- DLE zzz £) ~\- o; dieser Winkel heifse die berichtigte Abweichung. Fur
einen andern Ort auf der Erde in der Nåhe desselben Poles bestimme man
auf die namliche Weise die berichtigte Abweichung 5 und bestimme aus die
sen beiden Abweichungen den Convergenzpunkt nach Hauptst. 5, S. 8o« Be
rechnet man eben so die berichtigte Abweichung an zween Orten in der Nahe
des entgegengesetzten Foles derselben Magnetaxe, und bestimmet aus diesen
den Convergenzpunkt, so karm man aus diesen zween neven Convergenz
punkten die Elemente «, e, d, £, d, nach Hauptst. 6, §. iG berechnen. Mit
diesen berichtigten Elementen suche man auf die namliche Weise fiir die an
dere Magnetaxe zwey neve Convergenzpunkte, und berechne daraus die be
richti^ten Elernente «’, «’, d’t tf und J’, und fahre dermafsen fort, die Eie- ’l

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