Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - 3. Über Ossowiec nach Suwalki
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Erstaunen. Oder waren das nicht dieselben Russen, die eben erst die
Grenzmarken Ostpreußens so verheert hatten, wie es nur die wilden,
blutdürstigen Mordbrennerhorden Attilas und Dschingis-Chans taten?
Hatten nicht diese selben Soldaten unschuldige deutsche Mädchen und
Frauen geschändet? Hatten sie nicht Tausende von Gehöften
niedergebrannt und Städte so verwüstet, daß ihre Totenstille mit Pompeji und
Herkulanum wetteifern konnte? Vielleicht waren unter den Wachtposten
Brüder oder
Männer brutal
vergewaltigter
Frauen. Es wäre
da weniger zu
verwundern
gewesen, wenn sie,
schäumend vor
Zorn, die
Gelegenheit benutzt
hätten, solchen
Übeltätern mit
den Kolben die
Schädel
einzuschlagen. Aber
sie taten das nicht. Das entspricht weder der deutschen Gemütsart, noch
der Disziplin im deutschen Heere.
![]() |
| Wasserkufe der Gefangenen in Suwalki. |
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