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daß ich nicht ferner meinem eigenen Urtheile zu
mißtrauen Ursache habe, und dies hat mich bewogen, meine
Schriften selbst dem Drucke zu übergeben. Die andern,
entweder unkundigen oder neiderfüllten, oder auch
halbgelehrten Kaffeehauskritiker mögen ihre Bemühungen
verloren geben, denn die Menge dieser Art hat in
Schweden nicht Kraft oder Ruf genug, um die Autoren
und deren Werke zur Anerkennung oder zur Verwerfung
zu bringen.«
Bei dem großen Brande, welcher im Jahre 1751
Stockholms nördliche Vorstadt verwüstete, verbrannte auch
das Haus, welches Hedwig von Nordenflycht bewohnte,
und mit ihm zugleich ihre gesammte Habe, so wie eine
schäßbare Menge noch ungedruckter Handschriften. Das
Einzige, was sie zu retten vermochte, war ihre von Alter
und Krankheit erschöpfte Mutter, die sie auf zitternden
Armen mitten durch die rasenden Flammen trug. Dies
war übrigens schon das zweite Mal, daß Hedwig von
Nordenflycht von Feuersbrunst heimgesucht wurde.
Von ihrer Jugendzeit her hatte sie einen treuen
Freund und eine sichere Stütze in ihrem Vetter Carl
Klingenberg. Im Jahre 1757 mußte sie erleben, daß
auch diese Stütze ihr durch den Tod entrissen wurde.
Dies war der härteste Schlag, welcher sie in ihrer
damaligen Lage treffen konnte.
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