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Ae 1) —
und die in Noth gerathene Dichterin wurde bei Hofe
bald vergessen. Zuletzt erhielt sie von Gustap III., als
er noch Kronprinz war, ein ausreichendes Jahrgehalt,
wodurch sie der Sorge fortan entrückt wurde.
Seit Hedwig von Nordenflycht 1744 die Insel
Lidingö verlassen und sich wieder nach der Hauptstadt
begeben hatte, blieb sie hier — abgesehen von einigen
Ausflüchten auf das Land zu intimen Freunden —
beständig wohnen, bis zum Jahre 1762. Ihre
Gesundheit begann dann mehr und mehr zu wanken, und die
Aerzte empfahlen ihr zur Stärkung derselben den Genuß
der Landluft. Sie folgte diesem Rathe und gab den
Aufenthalt in der Stadt auf. An einer Bucht des
Mälar-See, welche die Göter Sjöö und Sko von
einander trennt, überließ ihr die Besitzerin von Sko,
die Gräfin Brahe, käuflich ein kleines Gehöft, welches
damals Quarnlöten (die Mühlenwiese) hieß. Hedwig
von Nordenflycht ließ dasselbe ausbauen und nannte es
nun Lugnet (die Ruhe). In dieser Ruhe «, entfernt
vom stärmischen Gewühle der Welt «, hoffte die
Dichterin in Stille und in reiner, harmonischer
Gemüthsstimmung ihre noch übrigen Lebenstage zu verbringen;
allein sie brachte in diese Stille bereits den Keim zu
einem Leiden mit, welches ihr letztes wurde.
Das Jahr vor der Uebersiedelung auf das Land
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Project Runeberg, Sun Jun 21 15:29:32 2026
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