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— A —
ankommenden Freund empfing. Bald begann indeß die
Freundschaft einen andern Charakter anzunehmen und die
wilde Flamme der Liebe loderte noch einmal in ihrem
zärtlichen Herzen auf, ehe sie sich selbst Rechenschaft
von dieser neuen Leidenschaft zu geben permocht hatte.
Fischerström, begeistert für alles Große und Schöne in
der Dichtkunst, und voll Bewunderung und Dankbarkeit
gegen seine Wohlthäterin, schien auch ihre Leidenschaft
zu erwiedern. Allein bei ihm war es nicht sowohl Liebe
zu ihrer Person, als zur Sängerin in ihr, und mit
Bestärzung nahm er die Gemüthserschütterung wahr,
welche bei ihr eintrat, als er ihr eines Tages entdeckte,
daß und wen sein Herz bereits gewählt habe.
Fischerström war nun zwar gewillt, diese seine
erste Jugendneigung ihr aufzuopfern, allein dies lehnte
sie fest ab. Denn «, sagte sie,
„Du kannst mein Glück nun nicht mehr gründen,
Da Deins zu gründen mir mißlang.“
Aus dieser Zeit giebt es einige Lieder von ihr,
Fischerström gewidmet, in welche sie ihren damaligen
großen Seelenschmerz gehaucht. Es sind dies zugleich
ihre letzten und »mit ihnen « (singt Euphrosyne’s *)
*) Der eigentliche Name dieser Dichterin ist Jul. Christ.
Svärdström.
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Project Runeberg, Sun Jun 21 15:29:32 2026
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