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Man eilte schnell und ging vorbei,
Weil Gold und Glanz das Weib nicht schmickte.
Nur Einer nicht von hinnen rückte, —
Und folgt’ ihr mit beständ’gem Schrei.
Kaum hat der Ton ihr Ohr getroffen,
Hat auch Thalia ihn erkannt.
» O, Neid!« spricht sie, zu ihm gewandt,
» Laß mich, ich bin hier ohne Hoffen. «
Nein, ruft der Neid, und schreit und höhnt,
Mein Mund wird nicht vom Tadel lassen;
So lange Deine Leyer tönt,
So lange werd’ ich Dich auch hassen.
* *
*
Hör’, Sangesgöttin, laß die Töne
Und birg mit Sorgfalt Deine Schöne,
Häuft auch das Schicksal Dich mit Leide,
Entgehen wirst Du nicht dem Neide.
Sieh nur, es härmet sich nicht bloß
Der Neid an Pracht und goldner Habe,
Zeigst Du nur die geringste Gabe:
Gleich richtet drauf er sein Geschoß.
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Project Runeberg, Sun Jun 21 15:29:32 2026
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