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— 169 —
Siziliens Heerden sind die deinen,
Du birgst dein Korn in hundert Scheunen,
Der Pferde Wiehern füllt dein Ohr;
Vom Walde tönt das Echo wieder,
Es werfen der Gespanne Glieder
Den stolzen Nacken kühn empor.
Wenn dich die weichste Wolle decket,
Durch ihre Feinheit Staunen wecket
Und durch des Purpurs schönen Glanz:
Ward mir in diese Brust geleget
Ein Funken, den ich treu gepfleget,
Der mir errang den Dichterkranz.
Auch hat das Schicksal mir bescheret,
Was Mancher ach! umsonst begehret
Mit meinem Loos Zufriedenheit:
Läßt mich nach eitlem Glück nicht trachten,
Und in der Seele still verachten
Was rings der Menge Herz erfreut.
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Project Runeberg, Sun Jun 21 15:29:32 2026
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