Full resolution (JPEG)
- On this page / på denna sida
- Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread.
/ Denna sida har aldrig korrekturlästs.
— 195 —
Da bietet Siebenbürgens Fürst ihm Freundschaft an,
Ihn lockt des Meisters Kunst, des Siegers Heldenbahn.
In Trümmer war die stolze Burg pon Bresé geschlagen,
Und Carl will den Fuß nach Preußen’s Fluren tragen,
Wälzt Großes in der Brust: — als er pon Fama hört,
Im Rücken habe ihm der Cimbrer Krieg erklärt.
Die Gluth des edlen Zorns aus seinen Augen sprühet-
Indeß der Göttin Mund ein Lächeln nur umziehet:
»Wohlan«, sprach sie, »mein Held! hast nun gerechten
ö Grund,
Und straf den Friedensbruch wie hier, so dort am
Sund.»
An Wrangel eilt sogleich ein Bote fort vom Heere:
Dem sagte bald sein Herz, daß es die Göttin wäre.
Schlägt kühn, von ihr geführt, der Dänen Heer zurück,
Und reiche Beute krönt des Siegers Waffenglück.
Nun flieget Carl nach, in sturmbeeilten Zügen,
An seiner Göttin Hand zu kämpfen und zu siegen.
Wirft Alles vor sich hin, der Ruhm blüht ihm aufs
Neue:
Und schmerzlich, doch zu spät, erfaßt den Feind die
Reue.
Inzwischen wacht der Neid noch über Dän’marks Krone,
Fliegt um, und regt noch einmal auf befreundte
Throne;
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Project Runeberg, Sun Jun 21 15:29:32 2026
(www-data)
(download)
<< Previous
Next >>
https://runeberg.org/nbcdichtun/0217.html