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—— 196 —
Weist sie mit Schrecken hin auf Wasa’s Siegeslauf:
Die brechen nun zum Schutz von Dän’marks König auf.
So sieht der Held sich von Gewalt und List umrungen,
Wünscht heiß, es sei ihm bald die Rach an dem
gelungen,
Der durch des Friedens Bruch die Fehde angefacht:
So glaubt am besten er sich und sein Reich gewahrt.
Weit üder Riflafjöll und allerhöchst im Norden
Ist von des Schöpfers Hand ein Schloß erbauet worden,
An Gandriks kaltem Kap in harter Klippen Schooß:
Wo nie vom Sonnenstrahl das Eis erwärmet floß.
Von klar gefrornem Schnee ist rings die Wand bedecket,
Die sich zu ewgem Eis bis in die Molken strecket.
Vom schimmernden Krystall erglänzet das Gemach,
Es hütet seine Thür ein trotzig Bärenpaar.
Hier thronet Boreas gehüllt in Zobelpelze,
Sein stählern Scepter blinkt hell in des Reiffrost’s
Schmelze.
Geharnischt stehn um ihn der Frost, das Sturmeswehn,
Bereit, auf seinen Wink mit Tosen auszugehn.
Die Göttin schwingt sich hin nach diesem Ort voll
Grauen,
Läßt sich vor Boreas im ganzen Zauber schauen:
Und siehe, seines Herzens eis’ge Rinde bricht
Da sie mit Schmeichellaut zu ihm die Worte spricht:
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Project Runeberg, Sun Jun 21 15:29:32 2026
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